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Google Ads Recruiting: Top Bewerber mit Stellenanzeigen Ads

Performance-Recruiting ist mehr als eine Stellenanzeige auf Social Media. Wir zeigen dir, wie du mit Suchmaschinenwerbung noch mehr potenzielle Bewerber*innen erreichst. Außerdem erfährst du hier, wieso Google Ads als Recruiting-Kanal für aktive und passive Jobsuchende so erfolgversprechend sind.

Key Takeaway – Das Wichtigste in Kürze:

  • Zielgruppengenaues Recruiting: Google Ads ermöglichen es, aktiv suchende Kandidat*innen durch gezieltes Keyword-Targeting oder Zielgruppendefinition nach Interessen und demografischen Daten effizient zu erreichen.
  • Kostenkontrolle und hohe Sichtbarkeit: Mit dem Pay-per-Click-Modell (PPC) von Google Ads zahlen Unternehmen nur für tatsächliche Klicks auf ihre Anzeigen und sie können oberhalb der organischen Suchergebnisse, einschließlich der Google-Jobs-Tabelle, gelistet werden.
  • Anpassbare und messbare Anzeigen: Durch vielfältige Einstellungsmöglichkeiten wie regionale Begrenzung, Keyword-Optionen und Conversion-Tracking können Anzeigen optimal an die Bedürfnisse des Recruitings angepasst und deren Erfolg gemessen werden.

Zuletzt aktualisiert: 08.12.2023

Online-Recruiting ist so vielfältig wie nie zuvor. Neben großen Jobportalen, Business-Netzwerken und Social Media ist auch die Google Suche für viele eine beliebte Anlaufstelle, wenn es darum geht, den passenden Job zu finden. Das Überangebot auf sämtlichen Kanälen und der allgemeine Fachkräftemangel machen es Unternehmen nicht unbedingt leichter, an interessante Kandidat*innen zu kommen. Mit Google Ads Recruiting kommst du deinen Wunschbewerber*innen einen Schritt näher. Wir zeigen dir, wie das geht!

Online Recruiting Statistik Bewerber
Laut einer Umfrage von Statista aus dem Jahr 2020 haben über 10 % der Befragten ihren potenziellen nächsten Job durch eine aktive Google-Suche gefunden. (Quelle: Statista)

Vorteile: Das spricht für Google Ads im Recruiting

Social Media, Jobportale, Suchmaschinenwerbung, SEO, die eigene Website – was genau ist besonders vielversprechend? Wir kennen die Kniffe der verschiedenen Recruiting-Channels und haben die Vorteile von Google Ads Recruiting für dich aufgetischt:

Aktiv suchende Kandidat*innen ansprechen

Im Personalmarketing haben viele Unternehmen oft mit großen Streuverlusten zu kämpfen oder sie zeigen sich schlichtweg einfach nicht dort, wo sich das suchende Personal von morgen aufhält. Wer sucht, der findet: Aktiv in Google suchende Kandidat*innen sind daher Gold wert für Unternehmen. Mit deiner Anzeige erreichst du nämlich genau die Personen, die sich ganz konkret nach einem bestimmten Job umsehen. Genauso treffsicher wie auf den großen Jobportalen und erfahrungsgemäß sogar kosteneffizienter und mit voller Kontrolle über dein Budget! 

Gezieltes Targeting

Die richtige Zielgruppe steuerst du in Google Ads Recruiting entweder über von dir ausgewählte Keywords (Suchbegriffe) oder über eine Zielgruppendefinition nach Interessen, Suchverhalten und demografischen Daten an. Ersteres ist die Vorgehensweise für klassische Textanzeigen, die Auswahl einer Zielgruppe hingegen kommt bei Display- und Video-Ads ins Spiel. Dazu erfährst du weiter unten noch mehr.

Durch die verschiedenen Targeting-Möglichkeiten erreichst du die gewünschten Personen zielgenau und kannst den Umfang beliebig skalieren. 

Kosten pro Klick

PPC lautet das Stichwort, wenn es um die Bezahlung in Google Ads geht. Das bedeutet „Pay per Click“ – in unserem Fall vielleicht auch Personal per Click? 😉 Für alle, die bisher keine Berührungspunkte mit Google Anzeigen hatten, kommt hier nämlich ein besonders interessanter Aspekt: Für Google Ads bezahlst du pro Klick auf deine Anzeige. Ein großer Vorteil, denn du kannst dir sicher sein, dass die Person ein gewisses Interesse an deinem Unternehmen hat, wenn sie auf die Anzeige klickt und es bis zu deiner Website schafft. 

Oberhalb von Google Jobs gelistet werden

Bestimmt hast du schon einmal die Jobs-Tabelle in den Google Suchergebnissen gesehen. Dabei handelt es sich um ein eigenständiges Produkt von Google – unter dem Namen „Google for Jobs“. 

Die Tabelle ist sehr auffällig und wird VOR den organischen (nicht bezahlten) Suchergebnissen angezeigt. Wenn du ganz vorne dabei sein willst, sind Google Ads deine Möglichkeit, um oberhalb dieser Tabelle mit deiner Jobanzeige gelistet zu werden. 

Google Ads Recruiting Beispiel Google Jobs
Keine Google Anzeigen für die Suchanfrage „Projektmanager Jobs München“ in Sicht – das wäre deine Chance, VOR den Google-Jobs-Ergebnissen zu erscheinen. (Quelle: Google Suche) (Hinweis: Die Suchergebnisse können je nach Standort variieren.)
Google Ads Recruiting Beispielsuchanfrage
Anders sieht es bei der Suchanfrage „Projektmanager Jobs“ aus: Hier listet Google die bezahlten Anzeigen ganz oben vor der Google-Jobs-Tabelle. (Quelle: Google Suche)

Übrigens: Auch wir schalten Google Ads, um unser Team zu vergrößern, und das funktioniert richtig gut!

„Im Vergleich zu allen anderen Paid-Plattformen ist es der rentabelste Kanal für uns.“

Ernest Mavriqi, Geschäftsführer von EOM

Du willst mehr zu Google Jobs erfahren und auch dort mit deinen Stellenanzeigen vertreten sein? In unserem Seminar zu Google Jobs lernst du das nötige Know-how direkt von unseren Profis!

Wichtige Ads-Einstellungen für Google Recruiting Ads

Die richtige Ausrichtung deiner Anzeigen ist natürlich nicht nur für Recruiting Ads extrem wichtig. Trotzdem möchten wir dir hier einen kleinen Überblick geben, welche Kniffe du unbedingt beachten solltest, um dein Budget für Google Ads optimal auszuschöpfen. 

Der richtige Umkreis

Um schlechte Klickraten zu vermeiden bzw. um keine unnötigen Klickkosten zu generieren, schränke die Anzeigenauslieferung auf deine Region ein. Das kann z. B. dein Unternehmensstandort plus 100 km Umkreis sein. Für Jobs, die auch zu 100 % remote ausführbar sind, kannst du den Umkreis natürlich erweitern. In diesem Fall werden jedoch wahrscheinlich auch mehr (Klick-)Kosten anfallen.

Pro-Tipp: Auch ein*e mögliche*r Bewerber*in an einem weiter entfernten Standort kann gezielt nach Jobs in deiner Stadt suchen. Die Kandidat*innen müssen ja nicht unbedingt um die Ecke wohnen. Du kannst also entweder den Umkreis erweitern oder eine separate Kampagne, beispielsweise bundesweit, ausrichten. In der bundesweit eingestellten Kampagne hinterlegst du dann nur Keywords, die die für dich relevanten Städtenamen/Arbeitsorte enthalten. Ein Beispiel einer solchen Keywordphrase könnte lauten: „Online Marketing Trainee München“. Sucht ein Online-Marketing Trainee in Stuttgart nun einen Job in München, weil er vorhat umzuziehen, wird ihm auch in Stuttgart deine Anzeige eingeblendet.

Google Ads Recruiting Einstellungen
In den Google Ads Einstellungen kannst du wählen, in welcher Zielregion bzw. in welchem Umkreis deine Google Ads Recruiting-Anzeigen erscheinen sollen. (Quelle: Google Ads)

Die passenden Keywords

Möchtest du klassische Suchanzeigen für deine offenen Stellen bei Google schalten, steuerst du das ganze über Keywords. Die erste Herausforderung ist, die für dich relevanten Keywords zu finden. 

Wie du die passenden Keywords für SEO und SEA findest, haben wir in einem ausführlichen Beitrag erklärt. 

Beispiel: Die Suchphrase „Projektmanager München Jobs“ wird monatlich im Durchschnitt 30-mal gesucht. Du kannst nun abwägen, ob diese Anzahl ausreichend für dich ist, und buchst die Suchphrase in Google Ads als Keyword ein. Je konkreter die Suchphrase, desto weniger Streuverluste wirst du haben.

Keyword-Optionen

Beachte unbedingt die verschiedenen Keyword-Einstellungen, die Google zur Verfügung stellt. Hier ein kurzer Überblick:

Weitgehend passend: Projektmanager München Jobs -> Keyword ohne jegliche Einschränkungen; deine Anzeige würde auch ausgeliefert werden, wenn jemand beispielsweise nach etwas Ähnlichem, wie „Manager Jobs München“, sucht. Das kann die Zahl der Impressionen, Klicks und somit Kosten ganz schön in die Höhe treiben!

Passende Wortgruppe: „Projektmanager München Jobs“ -> Keyword in Anführungsstrichen; deine Anzeige wird nur dann ausgeliefert, wenn jemand genau diese Suchphrase oder optional Begriffe danach oder davor ergänzt (z. B. „Projektmanager München Jobs Teilzeit“)

Genau passend: [Projektmanager München Jobs] -> Keyword in eckigen Klammern; deine Anzeige wird nur ausgeliefert, wenn genau diese Suchphrase eingegeben wird. Lediglich leichte Abänderungen, wie z. B. Ein- oder Mehrzahl, werden beachtet. 

Pro-Tipp: Um unnötige Anzeigenschaltungen zu vermeiden, kannst du in Google Ads auch auszuschließende Keywords hinterlegen!

Conversion-Tracking einrichten 

Natürlich möchtest du auch wissen, welche Bewerber*innen letztendlich über deine Google Ads bei dir auf dem Tisch gelandet sind. Das geht mit dem Conversion-Tracking im Google Ads System. 

Bietest du ein Online-Bewerbungsformular an? Super! Dann kannst du die Landingpage, den Klick auf den Bewerbungs-Links oder das Aufrufen einer „Danke-Seite“ als Conversion tracken lassen! 

Google Ads Recruiting Bewerber tracken
Der „Bewerben“-Button auf unserer EOM-Website: Im Performance-Marketing können wir nachvollziehen, über welche Kanäle die Klicks auf diesen Link zustande kamen und auch, was uns exakt eine Bewerbung über alle Kanäle hinweg gekostet hat. (Quelle: eom.de)

Passive Kandidat*innen mit Google Ads Recruiting abholen

Mit den klassischen Suchanzeigen, die in den Google Suchergebnissen erscheinen, sprichst du vor allem Kandidat*innen an, die gerade aktiv auf Suche sind. Aber nicht jede*r potenzielle Bewerber*in sucht aktiv nach einem neuen Job. Wie erreichst du also denjenigen, die sich noch nicht ganz sicher sind, wonach sie überhaupt suchen oder die, die einen Job haben, aber durchaus offen für etwas Neues sind? 

Dafür nutzt du am besten YouTube-Ads und Display-Ads!

Um passive Kandidat*innen zu erreichen, eignen sich Display- und Video-Ads hervorragend. Diese erstellst du – genau wie die Suchanzeigen – im Google Ads Account. Ausgespielt werden Display-Ads auf anderen Websites, Video-Ads auf YouTube.

Alles, was du dafür brauchst, ist zusätzliches Bild- und/oder Videomaterial. Der große Vorteil von Display Ads: Du kannst die Zielgruppe, an welche deine Anzeigen ausgeliefert werden sollen, nach Interessen oder anderen demografischen Merkmalen selbst definieren. Außerdem hast du hier ganz nebenbei einen hohen Branding-Effekt. Durch das Bild- und Videomaterial kannst du ordentlich Eindruck machen bei deiner potenziellen Bewerberzielgruppe!

Google Ads Recruiting Beispiel Display
Mit dieser minimalistischen Display-Anzeige (siehe gelbe Umrandung) betreibt Aldi Employer Branding auf anderen Websites. (Quelle: welt.de)

Tipp: Mit Performance Max Kampagnen geht die Einrichtung noch einfacher. Hier stellst du dem Ads-System deine wichtigsten Informationen zur Verfügung und lässt den Rest einfach von Google erledigen. Du erscheinst so mit deiner Recruiting Google Ads auf allen relevanten Google Kanälen. Erfahre mehr dazu im verlinkten Beitrag.

Best Practice: Was soll in die Anzeige?

In einigen Fällen hast du vielleicht den Vorteil, alleine mit deiner Anzeige in den Suchergebnissen zu erscheinen. Trotzdem – und vor allem bei Mitwettbewerbern – sollte deine Anzeige ansprechend getextet sein. Hier die wichtigsten Tipps:

Der Titel der Anzeige sollte unbedingt die Jobbezeichnung enthalten. So erkennt der*die Suchende sofort, dass dein Angebot mit der Suchanfrage übereinstimmt. Das regt zum Klicken an! Vergiss hier nicht, „all Gender“, also jedes Geschlecht, einzubeziehen, das ist nämlich seit längerem in Stellenausschreibungen Pflicht.

In der Beschreibung kannst du dann näher auf das Jobmodell, die Vorteile und besonderen Werte deines Unternehmens eingehen. (z. B. 100 % Homeoffice, Anzahl der Urlaubstage etc.)

Die Anzeigenerweiterungen bieten dir viele weitere Möglichkeiten, die du unbedingt nutzen solltest. So kannst du beispielsweise ein Bild hinzufügen, weitere Links ergänzen oder deinen Standort anzeigen lassen. 

Google Ads Recruiting Beispiel
Viele Anzeigenerweiterungen – noch mehr Aufmerksamkeit in den Suchergebnissen! An diesem Beispiel siehst du, welche umfangreichen Informationen zur Stelle durch die Erweiterungen platziert werden können. In diesem Fall werden die Zusatzinformationen, Snippet-, Standort- und Sitelink-Erweiterung genutzt. (Quelle: Google Suche)

Wie stehen die Chancen gegenüber Stepstone und Co.?

Mit den richtigen Ads-Einstellungen und einer durchdachten Recruiting-Strategie hast du durch Google Ads die Möglichkeit, vor den großen Playern, wie Stepstone oder Indeed, zu ranken. Konzentriere dich am besten auf Nischen-Keywords, also Keywords mit überschaubarem Suchvolumen oder stecke deinen Umkreis etwas enger ab. So hast du auch bei niedrigerem Budget eine Chance gegen große Mitbewerber

Personal auf Klickbasis – let’s go! 

Online-Personalmarketing ist eine komplexe und sich ständig verändernde Disziplin. Aus der täglichen Praxis wissen wir, vor welchen Herausforderungen kleine und große Unternehmen stehen. Oft hapert es an der fehlenden Recruiting Marketing Strategie oder an der technischen Umsetzung. Allerdings ist das Google Ads System nach einer kurzen Einarbeitungsphase schnell ein vertrautes Tool. Die künstliche Intelligenz des Systems unterstützt dich außerdem, wo es geht. Dieser Beitrag sollte dir einen grundlegenden Überblick geben, welche besonderen Vorteile Google Ads Recruiting bietet. Sind noch Fragen offengeblieben?

Schreib uns gerne in den Kommentaren!

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