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In 5 Schritten zum perfekten SEO-Text

SEO-Texte, das heißt suchmaschinenoptimierte Texte, sind die Grundlage der Suchmaschinenoptimierung. Doch es steckt mehr dahinter als die richtige Menge Keywords in einem Text unterzubringen, damit Google der Text gefällt. Wie du deinen Content für Suchmaschinen optimierst, erfährst du jetzt!

1. Nicht für Google schreiben

Der erste und wichtigste Tipp: NICHT FÜR GOOGLE SCHREIBEN – klingt falsch, ergibt aber Sinn. Die beste Strategie, um für Google zu schreiben, ist den User in den Fokus zu stellen. Der Algorithmus von Google ist so vielfältig, dass er sich nicht einfach durch ein paar Tipps austricksen lässt. Das ist auch notwendig, um die Qualität der Google-Suche zu bewahren.
Google durchforstet Billionen (das ist übrigens diese Zahl: 1.000.000.000.000) von Websites, um die Informationen zu finden, die wir suchen. Es werden verschiedene Faktoren auf diesen Seiten indexiert mit dem Ziel, herauszufinden, ob die Website unsere Suchanfrage beantwortet. Um die stetig hohe Qualität beizubehalten und den Usern die Ergebnisse zu liefern, die sie brauchen, ändert Google den Algorithmus ständig. Diese sogenannten Google Updates können die aktuelle Ranking Position unterschiedlich stark beeinflussen und niemand weiß, was für eine Änderung Google als nächstes vornimmt – und genau hier liegt der Hintergrund, weshalb Content für den Menschen produziert werden sollte.


Die Komplexität des Algorithmus ist schwer zu fassen. Einige Faktoren sind natürlich bekannt, wie z.B. Links, Keywords, Verweildauer, Formatierung oder Trust – aber dazu später mehr.
Bevor du also startest für deine Website zu texten, definiere deine Zielgruppe. Was möchte Sie, wofür interessiert sie sich? Durch eine konkrete Zielgruppendefinition kannst du die Wünsche und Interessen deiner Leser am besten herausfinden und sie mit deinem Text ansprechen. Durch Faktoren wie Alter, Geschlecht und Familienstand, Beruf und Bildungsstand sowie persönliche Eigenschaften können spezifische Zielgruppen ausgemacht werden.


Bei einer Keywordrecherche kannst du ähnliche und verwandte Keywords herausfiltern und sehen, wofür sich deine Zielgruppe noch interessiert – und schon hast du genügend Zündstoff für qualitativ hochwertige Texte, die deine Zielgruppe wirklich interessieren.

2. Einzigartiger Content schafft Mehrwert

“Compelling Content” – Schon mal gehört? Das heißt soviel, wie unwiderstehlicher, fesselnder und einfach guter Inhalt und beschreibt am besten, wie dein Content sein sollte. Dein Ziel sollte es sein, den besten Inhalt für ein spezielles Thema liefern zu wollen. Vor allem bei Online-Shops ist zu beobachten, wie sie versuchen, möglichst viele Keywords in einem SEO-Text unterzubringen und durch Verlinken bei Google zu ranken. Das schafft für den Leser oft allerdings überhaupt keinen Mehrwert. Wenn dieser Mehrwert nicht vorhanden ist, honoriert Google das auch nicht.


Ein guter Inhalt zeichnet sich bestenfalls dadurch aus, dass die Wettbewerber diesen Content in deiner gewählten Aufbereitung noch nicht bereitgestellt haben. Mit deinem Text sollten alle Fragen, die dem Leser bezüglich dieser Thematik kommen könnten, bereits beantwortet sein – noch bevor sie ihm selbst in den Sinn kommen. Authentizität und Qualität sind hierbei hilfreiche Wegbegleiter. Das bezieht sich auch auf Sprachgebrauch, Grammatik und Rechtschreibung – ja Google erkennt auch das!


Wichtig: Du kannst dich gerne von anderen Inhalten inspirieren lassen, aber kopiere niemals den Content von anderen! Sogenannter Duplicate Content wird von Google erkannt und negativ bewertet. Diese doppelten Inhalte sind dann über zwei URLs erreichbar und Google kann nicht differenzieren, welche URL in den Rankings angezeigt werden soll.
Wenn du schon neuen Text auf deine Website stellen möchtest, dann ist es doch das Mindeste, dass es diesen noch nicht irgendwo gibt. Im besten Falls schaffst du es, bei dem Leser ein Aha-Erlebnis auszulösen, in dem du ihm Informationen lieferst, mit denen er nicht gerechnet hat.

3. Keyworddichte

Nach einer ausführlichen Keywordrecherche, zum Beispiel mit einem Tool, solltest du dich für ein Hauptkeyword entscheiden. Hier geht es darum, was die Menschen in die Suchmaschine eingeben könnten, um auf deinen Content zu stoßen. Eine zu hohe Keyworddichte kann das Ranking allerdings negativ beeinflussen. Wenn du einfach das Keyword möglichst oft sinnlos in deinem SEO-Text unterbringst, ist die Rede von Keyword-Stuffing. Aus Googles Sicht ist das nicht erlaubt und bezeichnet eine Technik, bei der der Suchbegriff in den Metadaten, im Text und in den Linkinhalten überaus häufig verwendet wird. Dadurch kommt es zu einer erhöhten Keyworddichte und wird dann als Spam eingeordnet. Trotzdem ergibt es Sinn, den wichtigsten Suchbegriff in der h1 und den Unterüberschriften, Bilddateien etc. zu verwenden.


Als allgemeiner Richtwert gilt eine Keyworddichte zwischen einem und drei Prozent. Das sollte aber nicht als dein Vorsatz dienen. Dein SEO-Text sollte nicht auf Suchbegriffe optimiert werden, sondern dein Suchbegriff dient vielmehr dazu, einzugrenzen, welche Themen behandelt werden. Dadurch verwendest du die notwendigen Begriffe ganz von selbst. Du kannst hinterher deinen Text auf Keywords checken.
Neben deinem Hauptkeyword solltest du auch nach relevanten Nebenkeywords recherchieren, um in deinem Text auch die Themen zu beantworten, die deine Leser noch interessieren. Dadurch erreichst du zwei Dinge in einem Abwasch: du verwendest relevante Suchbegriffe und lieferst einen Mehrwert.

Durch das Verwenden von Synonymen und semantischen Begriffen sorgst du sowohl für einen abwechslungsreichen Textaufbau, einen guten Lesefluss als auch die Möglichkeit unter verschiedenen Suchbegriffen gefunden zu werden.

4. Was Textstruktur und Überschriften mit deinem SEO-Text machen

Es klingt banal, aber die Struktur und der Aufbau deines Textes und die dazugehörigen Überschriften sind von hoher Relevanz. Das Wichtigste zuerst: Die Headline. Die Headline ist quasi das Aushängeschild deines SEO-Textes und ist das Erste, was der User in der Google Suche sieht. Daraus ergibt sich, ob der Leser klickt oder weiter scrollt, deshalb solltest du sie mit Bedacht auswählen. Das Hauptkeyword sollte darin unbedingt vorkommen. Am besten ist es, wenn du es direkt möglichst weit vorne unterbringst. Allgemein sollte eine gute Überschrift Folgendes sein: kurz, einprägsam, informativ. Vor allem sollte sie aber genau das versprechen, was der Text an sich einlöst.


Was bringt dir ein inhaltlich guter SEO-Text, wenn ihn niemand lesen möchte, weil die Überschrift langweilig klingt?  Sie sollte dem Leser eine Vorstellung davon geben, was ihn erwartet und ihn direkt überzeugen. Ist deine Headline unattraktiv, wird der Leser möglicherweise vergrault und keiner erfährt von deinem Text – und wenn keiner klickt, erfährt auch Google davon und wertet das Nicht-Klicken der User negativ.


Nachdem der User nun aber durch deine ansprechende Überschrift auf deine Website gelangt ist, sollte ihn ein strukturierter Text erwarten. Zwischenüberschriften können weitere Nebenkeywords, Synonyme und semantische Begriffe enthalten, allerdings sollte das nicht das Hauptaugenmerk darstellen. Die Zwischenüberschriften sollten dem Leser kurz zeigen, was ihn erwartet. Sie dienen zur Gliederung des gesamten Textes und helfen dem Leser sich zu orientieren. Auch Fragen können hier sinnvoll sein und helfen Google, die Seite zu indexieren. Vor allem für das Thema Voice Search ist der Einsatz von Fragen besonders wichtig. Wer früher googelte “guter Italiener Hannover”, fragt jetzt möglicherweise seinen Sprachassistenten “Wo finde ich einen guten Italiener in Hannover?”. Deshalb solltest du versuchen, in deinem Text Fragen zu stellen und zu beantworten.


Die Hierarchie von h1 bis h6 solltest du ebenfalls beachten. Die h1-Überschrift ist dabei die wichtigste, die h6 die am wenigsten wichtigste. Google erkennt daran eine gewisse Dokumentstruktur. Auch einen spannenden Teasertext oder einen Call-to-Action-Button kannst du einbauen und dem Ganzen so einen Rahmen geben. Bilder und Grafiken machen deinen Text auch visuell interessant. Möglicherweise wirst du auch dadurch in der Google Bildersuche gefunden.

5. Links und Meta-Beschreibung

Neben der Überschrift ist die Meta-Beschreibung das Erste, was der User liest. Mit einem Tool, z.B. dem SERP Simulator, kannst du sehen, wieviel Platz du für deine Description hast und wie sie dann in den SERPs ausgespielt wird. Google kann sich diese Beschreibung zwar alleine zusammenfügen, aber du kannst sie auch selber verfassen. Verlass dich hierbei nicht auf die automatisch generierte Description, sondern nutze die Zeichen, um dich auszudrücken. Das Hauptkeyword aus dem Titel sollte auch hier wieder vorkommen. Gerne kannst du auch Sonderzeichen verwenden. Sie erregen Aufmerksamkeit. Auch eine klare CTA (Call-to-Action) ist sinnvoll und regt den User zum Klicken an. Mögliche Formulierungen sind “Jetzt lesen”, “Hier bestellen” oder “Jetzt informieren”.

Indem du Links verwendest, schaffst du Verknüpfungen, was Google als positiv empfindet. Durch interne Links zeigst du dem Leser, was deine Website noch alles zu bieten hat und er kann sich weiter informieren. Die Verweildauer auf deiner Website erhöht sich.  Bei ausgehenden Links ist es wichtig, dass sich die Seite in einem neuen Tab öffnet. Ansonsten schickst du deinen Leser einer Seite weg, direkt auf eine Andere. Wähle außerdem nur sinnvolle Verlinkungen. Qualität steht hier vor Quantität!

Fazit

Wie du siehst, eine erfolgsbringende Faustformel gibt es nicht. Am Ende geht es allerdings darum, dass dein SEO-Text sich von den anderen unterscheiden und einen Mehrwert liefert. Wenn du neben den inhaltlich relevanten Aspekten auch die klassischen SEO-Maßnahmen beachtest, wie das Verwenden von Keywords, Links und visuellen Mitteln, hast du schnell Content, der sowohl Google als auch deiner Zielgruppe gefällt. Eine SEO-Checkliste zum Abarbeiten, findest du hier.

Falls du noch Fragen hast, etwas Hilfe benötigst oder einfach uns als SEO Agentur zu Rate ziehen möchtest, stehen wir dir gerne zur Verfügung!

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