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CPC (Cost per Click)

Der CPC (Cost per Click, Kosten pro Klick) ist der Betrag, den ein Werbetreibender für einen Klick auf seine Anzeige zahlt. Als Kennzahl wird meist der durchschnittliche CPC betrachtet: Werbekosten geteilt durch die Anzahl der Klicks.

Inhalt dieser Seite
  1. Beispiel aus der Praxis
  2. Was ist der Unterschied zwischen maximalem, tatsächlichem und durchschnittlichem CPC?
  3. Wie entsteht der Klickpreis bei Google Ads?
  4. Warum ist ein niedriger CPC kein Erfolgsmaß?
  5. Wovon hängt die Höhe des CPC ab?
  6. So senken Sie die Kosten pro Klick sinnvoll
  7. Häufige Fragen

Beispiel aus der Praxis

Ein Großhändler für Hydraulikkomponenten hatte in einem Monat Werbekosten von 600 Euro für 300 Klicks. Sein durchschnittlicher CPC liegt bei 2 Euro.

Ob sich das lohnt, zeigt der CPC allein nicht. Dafür zählt, wie viele dieser Klicks zu einer Anfrage und schließlich zu einem Auftrag führen.

Was ist der Unterschied zwischen maximalem, tatsächlichem und durchschnittlichem CPC?

In Google Ads und ähnlichen Plattformen gibt es drei CPC-Werte, die oft verwechselt werden:

  • Maximaler CPC: das Gebot, also der Höchstbetrag, den Sie für einen Klick zu zahlen bereit sind. Bei automatischen Gebotsstrategien legt das System ihn je Auktion selbst fest.
  • Tatsächlicher CPC: der Betrag, der für einen einzelnen Klick berechnet wird. Er liegt oft unter dem Maximalgebot.
  • Durchschnittlicher CPC: Gesamtkosten geteilt durch alle Klicks eines Zeitraums, die übliche Kennzahl im Bericht.

Mit Gebotsanpassungen, etwa nach Gerät oder Standort, kann der tatsächliche CPC über dem ursprünglich festgelegten Maximalgebot liegen.

Wie entsteht der Klickpreis bei Google Ads?

Der Klickpreis ergibt sich aus der Anzeigenauktion, die bei jeder Suchanfrage stattfindet. Google berechnet dabei höchstens den Betrag, der nötig ist, um die Grenzwerte für den erreichten Anzeigenrang zu erfüllen und den nächstplatzierten Mitbewerber zu übertreffen.

  • Anzeigenqualität senkt Kosten: Anzeigen mit hoher erwarteter Klickrate, passender Relevanz und guter Zielseite erreichen denselben Rang mit niedrigerem Preis.
  • Position zählt: Für Plätze über den Suchergebnissen liegen die Grenzwerte und damit die Klickpreise in der Regel höher.
  • Wettbewerb zählt: Liegen die Mitbewerber knapp beieinander, steigt der Preis.

Die Grundlagen der Auktion erklärt der Eintrag zu SEA.

Warum ist ein niedriger CPC kein Erfolgsmaß?

Ein niedriger CPC sagt nichts darüber aus, ob Werbung wirtschaftlich ist; entscheidend sind die Kosten pro Anfrage oder Verkauf. Diese ergeben sich aus CPC geteilt durch die Conversion Rate.

Ein Rechenbeispiel ohne Währung: Kampagne A kostet 1 pro Klick bei einer Conversion Rate von 1 Prozent, also 100 pro Anfrage. Kampagne B kostet 3 pro Klick bei 5 Prozent Conversion Rate, also 60 pro Anfrage. Trotz dreifachem Klickpreis ist Kampagne B günstiger pro Ergebnis. Für Onlineshops ergänzt der ROAS diese Sicht um den erzielten Umsatz.

Wovon hängt die Höhe des CPC ab?

  • Branche und Wettbewerb: In Märkten mit hohem Kundenwert, etwa Versicherungen, Finanzdienstleistungen oder Industriegüter, bieten mehr Unternehmen höher.
  • Suchbegriff: Begriffe mit Kaufabsicht sind meist teurer als Informationssuchen.
  • Anzeigenqualität und Zielseite.
  • Position, Gerät, Region und Uhrzeit.
  • Plattform: Berufliche Zielgruppen auf LinkedIn sind meist teurer als breite Zielgruppen auf Meta.
  • Gebotsstrategie: Automatische Strategien bieten je Auktion unterschiedlich hoch.

Veröffentlichte Branchen-Durchschnittswerte schwanken je nach Quelle stark und lassen sich selten auf das eigene Konto übertragen. Aussagekräftiger ist der Vergleich mit den eigenen Werten über die Zeit.

So senken Sie die Kosten pro Klick sinnvoll

  1. Anzeigen enger an Suchbegriffe anpassen: Anzeigengruppen thematisch eng schneiden, damit Anzeigentext und Suchanfrage zusammenpassen.
  2. Zielseiten verbessern: Die Seite muss das Suchversprechen einlösen und schnell laden.
  3. Unpassende Suchbegriffe ausschließen: Den Suchbegriffbericht regelmäßig prüfen.
  4. Assets nutzen: Sitelinks, Snippets und Anrufoptionen erhöhen die erwartete Wirkung im Anzeigenrang.
  5. Gebotsstrategie am Ziel ausrichten: Auf Conversions oder Conversion-Wert bieten statt auf möglichst viele Klicks.

Diese Maßnahmen gehören fest zu unserer Google-Ads-Betreuung.

Verwandte Begriffe

Quellen

Häufige Fragen

Was bedeutet CPC auf Deutsch?

CPC steht für Cost per Click, auf Deutsch Kosten pro Klick oder Klickpreis. Gemeint ist der Betrag, den ein Werbetreibender zahlt, wenn jemand auf seine Anzeige klickt. Das Abrechnungsmodell dahinter heißt auch Pay per Click (PPC).

Wie wird der CPC berechnet?

Der durchschnittliche CPC ist die Summe der Werbekosten geteilt durch die Anzahl der Klicks. Kosten von 500 bei 250 Klicks ergeben einen durchschnittlichen CPC von 2. Der Preis für einen einzelnen Klick ergibt sich in Google Ads aus der Auktion, also aus dem Anzeigenrang der Mitbewerber und der Qualität der eigenen Anzeige.

Was ist ein guter CPC?

Ein guter CPC ist einer, bei dem die Kosten pro Anfrage oder Verkauf im wirtschaftlichen Rahmen bleiben. Den maximal tragbaren CPC berechnen Sie aus dem Wert einer Conversion mal der Conversion Rate: Ist eine Anfrage 200 wert und konvertieren 2 Prozent der Klicks, liegt die Grenze bei 4 pro Klick. Pauschale Branchenwerte helfen wenig.

Warum zahle ich meist weniger als mein Maximalgebot?

Google berechnet in der Auktion nur den Betrag, der mindestens nötig ist, um die Grenzwerte für den erreichten Anzeigenrang zu erfüllen. Liegt Ihr Anzeigenrang deutlich über dem des nächsten Mitbewerbers, zahlen Sie entsprechend weniger als Ihr Gebot. Mit Gebotsanpassungen, etwa nach Gerät oder Standort, kann der Preis über dem ursprünglichen Gebot liegen.

Wie senke ich den CPC?

Mit relevanteren Anzeigen und Zielseiten, die die Anzeigenqualität verbessern, mit enger gefassten Anzeigengruppen, konsequent ausgeschlossenen Suchbegriffen ohne Kaufabsicht und passenden Anzeigen-Assets. Entscheidend ist, dabei nicht die Kosten pro Anfrage aus dem Blick zu verlieren.

Was ist der Unterschied zwischen CPC und CPM?

Beim CPC zahlen Sie pro Klick, beim CPM (Cost per Mille) pro tausend Impressionen, also Einblendungen. CPM ist bei Reichweiten- und Videokampagnen verbreitet, zum Beispiel bei Meta oder YouTube. Auch wenn nach Impressionen abgerechnet wird, lässt sich ein CPC als Kennzahl berechnen.

Was ist der Unterschied zwischen CPC und Kosten pro Conversion?

Der CPC zeigt, was ein Besucher kostet; die Kosten pro Conversion (auch CPA, Cost per Acquisition) zeigen, was eine Anfrage oder ein Verkauf kostet. Die Kosten pro Conversion ergeben sich aus CPC geteilt durch die Conversion Rate und sind für die Wirtschaftlichkeit die wichtigere Größe.

Glossar

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Alle 75 Begriffe
  • CPA (Cost per Acquisition)

    Der CPA (Cost per Acquisition) ist der Betrag, den eine Conversion wie eine Anfrage oder ein Kauf im Durchschnitt an Werbekosten verursacht.

  • CPM (Cost per Mille)

    Der CPM (Cost per Mille), auf Deutsch Tausend-Kontakt-Preis (TKP), ist der Preis für 1.000 Einblendungen einer Anzeige.

  • CTR (Click-Through-Rate)

    Die Click-Through-Rate (CTR), deutsch Klickrate, gibt an, wie viel Prozent der Impressionen einer Anzeige oder eines Suchergebnisses zu einem Klick führen.

  • Google Merchant Center

    Das Google Merchant Center ist ein kostenloses Tool von Google, in dem Händler ihre Produktdaten hinterlegen, damit Produkte in Shopping-Anzeigen und kostenlosen Produkteinträgen erscheinen.

  • LinkedIn Ads

    LinkedIn Ads sind bezahlte Anzeigen im beruflichen Netzwerk LinkedIn.

  • Meta Ads

    Meta Ads sind bezahlte Anzeigen auf den Plattformen des Meta-Konzerns: Facebook, Instagram, Messenger, Threads und im Audience Network.

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