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Google E-E-A-T für SEO: So erreichst du Top-Rankings

Entdecke bewährte Methoden, um eine solide Autorität und Vertrauenswürdigkeit aufzubauen. Verbessere dein Ranking und erhöhe die Sichtbarkeit deiner Webseite. Setze auf E-E-A-T und erlange das Vertrauen deiner Zielgruppe.

Key Takeaway – Das Wichtigste in Kürze:

  • Von E-A-T zu E-E-A-T: Zusätzlicher Faktor „Erfahrung“ ergänzt das bestehende E-A-T-Modell (Expertise, Autorität, Vertrauenswürdigkeit).
  • Schwerpunkt Vertrauenswürdigkeit: Trust (Vertrauenswürdigkeit) ist der entscheidende Faktor im E-E-A-T-Konzept.
  • Fokus auf Nutzerorientierung: Inhalte sollten vorrangig auf den Nutzen für die Leser ausgerichtet und nicht nur auf Suchmaschinenoptimierung fokussiert sein.

Zuletzt aktualisiert: 01.12.2023

Nachdem Google deine Inhalte als relevant identifiziert hat, versuchen die Google-Systeme, die Inhalte zu priorisieren. Sie verwenden eine Mischung aus verschiedenen Faktoren, um herauszufinden, welche Inhalte sich durch Erfahrung, Expertise, Autorität und Trust (Vertrauenswürdigkeit) auszeichnen. Diese Aspekte werden auch E-E-A-T genannt.

  • E: Erfahrung, der Person, die deine Inhalt erstellt hat.
  • E: Expertise, der Person mit fachlichem Wissen.
  • A: Autorität der Person
  • T: Trust (Vertrauenswürdigkeit), das Maß, in dem deine Webseite sicher und vertrauenswürdig ist.

In diesem Artikel erfährst du, was es mit E-E-A-T auf sich hat und was du bei der Suchmaschinenoptimierung beachten musst.

Was ist das “alte” Google EAT?

E-A-T ist ein von Google entwickeltes Konzept zur Bewertung von Websites durch Menschen.

  • E: Expertise
  • A: Authoritativeness
  • T: Trustworthiness

Besonders betroffen sind YMYL (Your Money Your Life) Seiten. Diese Art von Seiten enthält sensible Inhalte (z.B. zu Gesundheitsthemen). Google versucht diese Seiten besonders auf die genannten Faktoren hin zu überprüfen, um sicherzustellen, dass keine finanziellen oder gesundheitlichen Risiken für Menschen durch falsche oder missverständliche Inhalte entstehen.

Erklärung von Google zu E-A-T

Wichtig: Die E-A-T Faktoren sind auch noch heute gültig!

Was ist EAT SEO?

EAT oder E-A-T ist der Vorgänger von E-E-A-T. Dabei steht E-A-T für Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness. Diese Faktoren stehen in den Google Search Quality Rater Guidelines und werden von menschlichen Bewerter*innen genutzt, um die Qualität von Webseiten einzustufen.

Für SEO spielt das eine immer wichtigere Rolle, denn nur wenn du Inhalte produzierst, die dem Nutzer auch einen Mehrwert bieten und die genannten Faktoren erfüllen, wird deine Seite gut ranken. Schreibe daher immer nutzerorientierte Texte und überprüfe deine Inhalte vor der Veröffentlichung.

E-E-A-T: Eine Verfeinerung des E-A-T-Konzepts

Google hat seine Richtlinien zur Bewertung der Qualität von Inhalten um den Faktor „Experience“ erweitert. Der neue Bewertungsfaktor „Experience“ zielt darauf ab, ob der jeweilige Inhalt mit einer bestimmten Erfahrung erstellt wurde. Als Beispiele nennt Google die tatsächliche Nutzung eines Produkts, den tatsächlichen Besuch eines Ortes oder die Beschreibung des Erlebten durch dich als Person. In vielen Fällen sind Inhalte am wichtigsten, die von jemandem geschrieben wurden, der selbst Erfahrungen mit dem jeweiligen Thema gemacht hat.

Hinweis

Die bestehenden E-A-T-Richtlinien sind weiterhin gültig. Die neuen Richtlinien sollen vor allem bei Themen helfen, bei denen die Qualität der Informationen entscheidend ist.
E-E-A-T Menü
E-E-A-T Menü: Das musst du beachten

Welcher Faktor von E-E-A-T ist am wichtigsten?

Google gibt an, dass der Faktor Vertrauenswürdigkeit (Trustworthiness) am wichtigsten ist. Die anderen Faktoren tragen zur Vertrauenswürdigkeit bei, aber die Inhalte müssen nicht unbedingt alle erfüllen. Beispielsweise können einige Inhalte aufgrund ihrer Erfahrung hilfreich sein, während andere aufgrund ihrer Kompetenz und ihres Fachwissens hervorstechen.

Google E-E-A-T wichtigster Faktor Vertrauen
E-E-A-T Diagramm

Welche Seiten sind besonders von den E-E-A-T Faktoren betroffen?

Im Fokus stehen besonders Seiten, die durch falsche Informationen einen wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Schaden bei den Nutzer*innen verursachen können. Google will dies verhindern und überprüft daher folgende Seitentypen:

  • Onlineshops
  • Finanz-Seiten
  • Gesundheitsseiten
  • Seiten mit rechtlichen Bestandteilen
  • Anleitungen mit einem hohen Risikofaktor (z.B. Tutorials für Arbeiten an Strom)
  • Erziehungsratgeber

Aber auch normale Blogs und Ratgeber sollten die Faktoren beachten.

Inhalte selbst beurteilen, gut ranken!

Um bei Google auf den ersten Plätzen zu landen, ist es wichtig, dass deine Inhalte nützlich und vertrauenswürdig sind. Google hat dazu einige Fragen formuliert, die du dir stellen kannst, um die E-E-A-T-Faktoren bestmöglich zu erfüllen.

Fragen zum Inhalt und zur Qualität

  • Bieten deine Inhalte neue Informationen, Darstellungen in Berichtsform, Forschungsergebnisse oder Analysen?
  • Enthält deine Website eine wesentliche, vollständige oder umfassende Beschreibung eines Themas?
  • Enthält der Inhalt deiner Website aussagekräftige Analysen oder interessante Informationen, die über die offensichtlichen Fakten hinausgehen?
  • Wenn es sich um eine bestimmte Seite handelt: Verweisen deine Inhalte auf externe Quellen? Sind wesentliche neue Informationen enthalten und wurden nicht nur externe Inhalte kopiert oder umgeschrieben?
  • Enthält die Hauptüberschrift bzw. der Titel deiner Seite eine beschreibende und aussagekräftige Zusammenfassung des Inhalts?
  • Ist die Hauptüberschrift oder der Seitentitel nicht übertrieben oder anstößig?
  • Würdest du diese Seite zu deinen Lesezeichen hinzufügen, sie an Freunde weiterleiten oder weiterempfehlen?
  • Würde dein Inhalt in einer Zeitschrift, einem Lexikon oder einem Buch abgedruckt oder darauf verwiesen werden?
  • Bietet dein Inhalt einen deutlichen Mehrwert im Vergleich zu anderen Seiten in den Suchergebnissen?
  • Gibt es Rechtschreib- oder Stilfehler?
  • Ist der Inhalt gut präsentiert oder wirkt er nachlässig oder hektisch zusammengestellt?
  • Stammen die Inhalte aus einer Massenproduktion oder von einer großen Zahl externer Autoren? Werden sie über ein großes Netzwerk von Websites verbreitet, so dass einzelne Seiten oder Websites weniger Aufmerksamkeit oder Sorgfalt erhalten?

Fragen zu deinem Fachwissen

Darüber hinaus musst du dir Fragen zum Fachwissen stellen, um sicherzustellen, dass ihr alle nötigen Informationen aufweist und mit Fachwissen bestechen könnt.

  • Werden die Informationen vertrauenswürdig präsentiert? Dazu gehören klare Quellenangaben, Nachweise der Fachkompetenz und Hintergrundinformationen über den Autor oder die Website, auf der der Inhalt veröffentlicht wurde, wie z. B. Links zur Autorenseite oder zum Abschnitt „Über uns“ auf der Website.
  • Vermittelt die Website mit dem Inhalt den Eindruck, dass es sich um eine zuverlässige und anerkannte Quelle zum Thema handelt?
  • Wurde der Inhalt von einem Experten oder einem engagierten Laien geschrieben, der sich nachweislich mit dem Thema auskennt?
  • Gibt es offensichtliche sachliche Fehler?

Fragen zur Nutzerorientierung

Im Folgenden solltest du deine Inhalte unter dem Aspekt der Nutzerorientierung betrachten. Ist dein Text in erster Linie für Nutzer geschrieben? Zielt deine Website nicht darauf ab, das Ranking in Suchmaschinen zu manipulieren? Auch hier hat Google einige Fragen an dich als Ersteller. Wenn du sie alle mit „Ja“ beantworten kannst, bist du auf dem richtigen Weg, nutzerorientierten Content zu veröffentlichen.

  • Hast du oder gibt es eine Zielgruppe für dein Unternehmen oder deine Website, die Inhalte interessant finden würde, wenn sie direkt zu dir käme?
  • Sind die Inhalte klar als fundiertes Wissen aus erster Hand erkennbar (z.B. Wissen aus der Nutzung eines Produktes oder einer Dienstleistung oder aus dem Besuch eines Ortes)?
  • Hat deine Webseite ein Hauptziel oder einen Schwerpunkt?
  • Hat jemand nach dem Lesen deiner Inhalte das Gefühl, genug über das Thema gelernt zu haben, um sein Ziel zu erreichen?
  • Hat jemand, der deine Inhalte liest, das Gefühl, dass er damit zufrieden ist?

Inhaltliche Relevanz statt Suchmaschinenfokus

Google empfiehlt, dass du dich darauf konzentrierst, nutzerorientierte und nicht suchmaschinenorientierte Inhalte zu schreiben. Schreibe also nur Artikel, die deinen Nutzern einen Mehrwert bieten und nicht nur, um dein Suchmaschinenranking zu verbessern. 

Google stellt dir einige Fragen, mit denen du überprüfen kannst, ob du nur für ein besseres Ranking schreibst:

  • Ist dein Hauptziel bei der Erstellung der Inhalte die Generierung von Besuchern über Suchmaschinen?
  • Erstellst du viele Inhalte zu vielen verschiedenen Themen in der Hoffnung, dass einige davon in den Suchergebnissen gut abschneiden?
  • Verwendest du viel Automatisierung, um Inhalte zu vielen Themen zu erstellen?
  • Fasst du hauptsächlich zusammen, was andere sagen? Bietest du keinen Mehrwert an?
  • Schreibst du über Dinge für deine bestehende Zielgruppe, nur weil sie gerade in Mode sind und nicht aus anderen Gründen?
  • Haben die Leser deiner Inhalte das Gefühl, dass sie noch einmal suchen müssen, um bessere Informationen aus anderen Quellen zu erhalten?
  • Schreibst du über eine bestimmte Anzahl von Wörtern, weil du gehört oder gelesen hast, dass Google eine bevorzugte Anzahl von Wörtern hat? (Google hat keine).
  • Hast du dich entschieden, ein Nischenthema ohne wirkliche Fachkenntnis zu behandeln, hauptsächlich weil du dachtest, dass du damit Suchanfragen generieren würdest?
  • Verspricht dein Inhalt eine Antwort auf eine Frage, auf die es keine Antwort gibt, z. B. indem du ein Veröffentlichungsdatum für ein Produkt, einen Film oder eine Serie andeutest, obwohl keines bestätigt wurde?

Googles Erwartungen erfüllen: Tipps & Tricks

Für Google-Systeme sind die Fragen „Wer, wie und warum“ sehr wichtig. Hier erfährst du, wie du diese Erwartungen erfüllen und von einer „Belohnung“ profitieren kannst.

Es ist für die Nutzer einfacher, das E-E-A-T deiner Inhalte zu erkennen, wenn sie deutlich sehen können, wer deine Inhalte erstellt hat. Du kannst zum Beispiel eine Autorenzeile am Anfang deines Artikels einfügen und Informationen über den oder die Autoren hinzufügen. Außerdem solltest du immer die korrekten Urheberinformationen angeben.

Informiere deine Nutzer darüber, wie deine Inhalte erstellt werden. Google spricht von automatisierten, KI-generierten und KI-unterstützten Inhalten. Du solltest in deinen Inhalten angeben, ob du Automatisierung verwendest und wie deine Inhalte damit erstellt werden. Erkläre auch, warum Automatisierung oder KI bei der Erstellung von Inhalten hilfreich sind. Denke darüber nach, solche Informationen zu Inhalten hinzuzufügen, bei denen sich jemand fragen könnte, wie der Inhalt erstellt wurde.

Eine der wichtigsten Fragen, die du so gut wie möglich beantworten solltest, ist die Frage nach dem Warum. Deine Inhalte sollten mit der Absicht erstellt worden sein, anderen mit deinem Wissen zu helfen.

Erfolgreiches SEO mit E-E-A-T

Du kannst einige Maßnahmen ergreifen, damit Google deine Seite besser erkennt. Die Suchmaschinenoptimierung sollte jedoch nur auf nutzerorientierte Texte angewendet werden, um die Qualitätsfaktoren nach E-E-A-T einzuhalten. Google hat sowohl technische als auch redaktionelle Empfehlungen zum Thema SEO. Diese werden im Folgenden aufgelistet.

Best Practices für SEO und E-E-A-T

  • Überprüfe, ob deine Seite indexiert wurde mit mit einer Google-Suche nach site:deinewebsite.de
  • Einreichen einer Sitemap in der GSC und robots.txt
  • Per robots.txt Google informieren, welche Seiten nicht gecrawlt werden sollen
  • Zugriff auf JavaScript-, CSS- und Bilddateien nicht blocken
  • Erstellung von eindeutigen und korrekten Seitentiteln
  • Meta-Beschreibung hinzufügen
  • Überschriften-Tags verwenden
  • Strukturierte Daten hinzufügen
  • Verwende SSL bzw. https://
  • Navigationspfade verwenden
  • Navigationsseite erstellen
  • Einfache URL verwenden
  • Gute Lesbarkeit beachten
  • Links mit aussagekräftigen Linktexten verwenden
  • Bilder optimieren (responsive, alt-Attribute, Standardformat)
  • Optimiert eure Website für Mobilgeräte
  • Anspruch auf euer Unternehmensprofil erheben

Was du beim Verfassen von Texten beachten musst, erfährst du in unserem Artikel “In 5 Schritten zum perfekten SEO-Text”.

Fazit

E-E-A-T ist ein wichtiger Faktor bei der Erstellung von SEO-Texten. Es ist jedoch ratsam, die Inhalte in erster Linie für den Nutzer zu schreiben und erst danach zu optimieren. Das Stanford Persuasive Technology Lab hat auf der Grundlage einer dreijährigen Studie mit mehr als 4.500 Teilnehmern 10 Richtlinien für den Aufbau von Glaubwürdigkeit im Internet zusammengestellt:

  • Mache es deinen Nutzern einfach, die Richtigkeit der Informationen auf deiner Website zu überprüfen.
  • Zeige, dass hinter deiner Website eine echte Organisation steht.
  • Hebe das Fachwissen deiner Organisation und der von dir angebotenen Inhalte und Dienstleistungen hervor.
  • Zeige, dass ehrliche und vertrauenswürdige Menschen hinter deiner Website stehen.
  • Mache es einfach, dich zu kontaktieren.
  • Gestalte deine Website so, dass sie professionell aussieht (oder für deinen Zweck geeignet ist).
  • Mache deine Website benutzerfreundlich – und nützlich.
  • Aktualisiere den Inhalt deiner Website häufig (zeige zumindest, dass er kürzlich überarbeitet wurde).
  • Sei zurückhaltend mit Werbeinhalten (z. B. Anzeigen, Angebote).
  • Vermeide Fehler jeglicher Art, egal wie klein sie erscheinen.

Wenn du dich an die E-E-A-T Richtlinien hältst und alle oben genannten Fragen richtig beantworten kannst, steht einem guten Ranking nichts mehr im Wege. Hast du gemerkt, dass du noch mehr Unterstützung im Bereich SEO benötigst? Dann stehen wir dir als SEO Agentur gerne zur Verfügung.

Quellen

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