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      Local SEO: 10 Tipps für mehr lokale Reichweite

      Local SEO: 10 Tipps für mehr lokale Reichweite

      Local SEO Tipps
      Zusammenfassung:

      Das Internet dient immer mehr dazu, nicht nur allgemeine Informationen abzurufen, sondern auch gezielt Händler und Dienstleister in der eigenen Umgebung ausfindig zu machen. Wer als Homöopath oder Optiker, Restaurant oder Spaßbad im Netz nicht ausreichend präsent ist, der kann nur bedingt Neukunden gewinnen. Schließlich sucht und informiert sich mittlerweile fast jeder im World Wide Web, auch und insbesondere wenn es um regionale Dinge geht. Wir zeigen euch deshalb folgend 10 Local SEO Tipps auf, wie ihr die lokale Reichweite für euer Unternehmen erhöhen können.

      1. Local SEO: Google My Business nutzen

      Google My Business ist die elementare Schaltzentrale für Unternehmen, die im Internet gefunden werden wollen. Der Dienst zentralisiert die Verwaltung der Unternehmenseinträge bei der Google Suche, bei Google Maps und bei Google+. Wer Informationen zu seinem Unternehmen über Google My Business zur Verfügung stellt, wird also bei allen wichtigen Google-Diensten gefunden.

      Euer Unternehmen taucht nicht nur in den organischen Suchergebnissen auf. Es wird bei gezielter Suche bereits in der Sidebar mit einem Kartenausschnitt, allen wichtigen Kontaktdaten und ggf. auch mit vorhandenen Bewertungen und den Öffnungszeiten prominent angezeigt. Ein Klick genügt um auf eure Webseite zu gelangen, euch anzurufen oder eine Route zu euch zu planen.

      Nicht nur der Eintrag bei Google My Business ist wichtig, sondern auch, dass ihr eure Daten dort stets aktuell und konsistent halten. Nur so können Kunden schnell und zuverlässig mit euch in Kontakt treten. Der Dienst ist kostenlos und die Administration bedarf keiner besonderen Fachkenntnis.

      2. Eintrag bei Google Maps optimieren

      Die lokale Suche spielt bei Google eine enorme Rolle, vor allem auch von mobilen Endgeräten aus. Wer zum Beispiel nach einem Augenarzt in Köln sucht, der bekommt zwischen den organischen Suchergebnissen häufig eine sogenannte OneBox eingeblendet. Darin befindet sich ein Kartenausschnitt mit verzeichneten Augenärzten, unter dem drei namentlich genannte Ärzte samt Kontaktdaten stehen. Ein Klick genügt und man gelangt zu Google Maps, wo alle eingetragenen Augenärzte in Köln angezeigt werden.

      Analog zur organischen Suche ist es natürlich auch hier wichtig mit seinem Unternehmen möglichst weit oben zu stehen. Am besten eben unter den ersten drei, um schon auf der Suchergebnisseite genannt zu werden. Auch hier hängt das Ranking von einem Algorithmus ab, der vielerlei Kriterien zur Sortierung der Einträge bei Google Maps berücksichtigt.

      Grundsätzlich gilt: Je mehr Informationen ihr Google über euer Unternehmen geben, desto relevanter wird der Eintrag. Füllt also unbedingt alle abgefragten Felder aus und ergänzt die schriftlichen Informationen mit Fotos. Dabei sollten relevante Keywords berücksichtigt, Spam jedoch unterlassen werden. Wer die Empfehlungen von Google befolgt, der ist auf der sicheren Seite.

      Was in der klassischen Suchmaschinenoptimierung Backlinks sind, sind für die lokale Suche Erwähnungen (Citations) auf anderen Seiten, beispielsweise in Branchenbüchern. Weil Google die Einträge anhand der Firma und der Telefonnummer abgleicht, ist eine identische Schreibweise auf allen Plattformen wichtig. Mit gezielten Einträgen in Unternehmensverzeichnissen kann man sein Ranking bei Google Maps also positiv beeinflussen.
      Wichtig sind aber auch Kundenbewertungen. Je besser ein Unternehmen bewertet ist, desto relevanter scheint es für Google. Deshalb sollte man seine Kunden um die Abgabe einer ehrlichen Beurteilung bitten.

      3. Werben auf Google Maps

      Trotz Optimierung kann es gerade in angebotsreichen Ballungszentren und Großstädten sein, dass das Ranking in der lokalen Suche nicht zufriedenstellend ist. Mit Anzeigen auf Google Maps könnt ihr eure Sichtbarkeit erhöhen, wenn potentielle Kunden nach Unternehmen wie eurem suchen. Das ist vor allem ein gutes Mittel um Kunden zu erreichen, die sich gerade in der Nähe eures Betriebs oder Geschäfts aufhalten.

      Folgerichtig werden Anzeigen auf Google Maps natürlich sowohl auf Desktop-Computern, als auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets angezeigt.
      Die Anzeigenschaltung auf Google Maps erfolgt im Rahmen von Google Ads. Ihr zahlt nur, wenn sich der Nutzer mit eurer Anzeige aktiv beschäftigt, sich also beispielsweise Standortdetails anzeigen lässt oder über die Anzeige auf eure Webseite gelangt.

      Vergesst nicht die Standorterweiterung zu aktivieren. Nur so werden innerhalb der Anzeige auch eure Adresse und Telefonnummer angezeigt und eine Kartenmarkierung gesetzt. Anzeigen mit Standorterweiterung verzeichnen laut Google etwa zehn Prozent mehr Klicks.

      4. Sich mit Google Street View in Szene setzen

      Google Street View dürfte mittlerweile auch hierzulande jedem ein Begriff sein, nicht zuletzt der öffentlichen Diskussion vor ein paar Jahren. Während der Großteil Europas mittlerweile abfotografiert ist, ist Deutschland noch ein weißer Fleck. Der Datenschutz macht es Google hierzulande nicht einfach. Glücklicherweise könnt ihr als Unternehmer selbst bestimmen, ob ihr Google in euer Geschäft, Hotel oder Restaurant lasst.

      Nachdem bei Google schon diverse Museen und Stadien virtuell begehbar sind, könnt ihr Google-Nutzern nun auch euren Betrieb von innen präsentieren. Nicht nur mit Fotos, sondern vor allem mit der für Street View üblichen 360-Grad-Rundumansicht. Verfügbare Street-View-Ansichten werden zum Beispiel in der OneBox eures Unternehmens mit einem Vorschaubild angezeigt. Nutzer, denen ein Einblick in Bars oder Cafés, Fitnessstudios oder Kosmetiksalons gewährt wird, können sich einen realitätsnahen Eindruck verschaffen und sich besser für ein Angebot entscheiden.

      Untersuchungen von Google haben ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zimmerbuchung oder Tischreservierung doppelt so hoch ist, wenn sich Interessenten die Räumlichkeiten zuvor bei Google Street View bzw. „Business View“ angesehen haben. Verfügbare Street-View-Ansichten dürften sich zudem positiv aufs Ranking eures Unternehmens in der lokalen Suche auswirken. Mehr unter https://www.google.de/intl/de/maps/streetview/publish/

      5. Google Ads Express nutzen

      AdWords Express 1

      Google Ads Express richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen, die ohne viel Vorwissen und Zeitinvestition erste Erfahrungen mit Online-Werbung bei Google sammeln möchten. Im Fokus stehen Unternehmen, die regional werben wollen, beispielsweise für ein Ladengeschäft, einen Handwerksdienstleitung oder ein Restaurant. Deshalb werden die über Ads Express erstellten Anzeigen nur Suchmaschinen-Nutzern angezeigt, die sich in einem bestimmten Umkreis zum Kundenstandort befinden oder die ganz konkret nach etwas an einem bestimmten Ort suchen (z. B. Hotel in Stuttgart).

      Die Anzeigen erscheinen sowohl in der Suche, als auch bei Maps, nicht jedoch im Display-Netzwerk von Google, also auf Internetangeboten von Dritten, die Anzeigen über AdSense einblenden lassen.
      Im Gegensatz zu Google Ads ist AdWords Express deutlich einfacher zu verstehen und handzuhaben, dafür im Funktions- und Auswertungsumfang eingeschränkt. Die Erstellung einer Anzeige dauert kaum fünf Minuten. Statt selbst geeignete Keywords analysieren zu müssen, ermittelt Google basierend auf der Branche und dem Anzeigentext passende Schlüsselwörter. Zudem übernimmt der Suchmaschinengigant die Kampagnenverwaltung. Dennoch hat der Kunde volle Budgetflexibilität, auch wenn Google eine monatliche Budgetempfehlung ausspricht. Kosten fallen nur an, wenn eine Anzeige angeklickt wird.
      Für AdWords Express benötigen Kunden noch nicht mal einen eigenen Internetauftritt. Stattdessen kann die Anzeige auch zur Unternehmensseite bei Google+ führen.

      6. Local Awareness Ads nutzen

      Eine Alternative zu lokalen Anzeigen bei Google bietet Facebook. Mit Local Awareness Ads kann man auf dem größten sozialen Netzwerk der Welt Menschen erreichen, die sich derzeit in der Nähe des eigenen Unternehmens aufhalten bzw. dort leben. Wie groß der Umkreis ist, entscheidet ihr. Die Anzeigenschaltung ist ähnlich einfach wie bei Google Ads. Ihr müsst lediglich das Budget und den Radius festlegen, sowie ein Anzeigenfoto und einen Anzeigentext auswählen. Dafür ist kein extra Account nötig, sondern nur die Facebook-Seite eures Unternehmens.

      Zusätzlich könnt ihr zur Verfeinerung der Zielgruppe auch das Alter und das Geschlecht eingrenzen. Die Anzeigenschaltung auf Grundlage des geografischen Standortes ermöglicht eine sehr genaue Zielgruppenansprache. Lokal tätige Unternehmen können auf diese Weise direkt potentielle Kunden ansprechen, schnelle Erfolge verbuchen und ihr Werbebudget effektiver nutzen. Mit Local Awareness Ads, aber auch den geobasierten Anzeigen bei Google, ist es quasi möglich Laufkundschaft über das Internet zu finden.

      7. Anzeigenerweiterungen bei regionaler Werbung nutzen

      Ob Bing oder Google, in der Suche oder im Kartendienst – mittlerweile bietet jeder Anbieter Anzeigenerweiterungen an. Bei den regionalen Anzeigen auf Facebook heißen sie beispielsweise Call-to-Action-Buttons. Schaltflächen also, die den Anzeigenbetrachter zu einer konkreten Handlung auffordern und die Kontaktaufnahme so erleichtern. Bei Facebook gibt es die Buttons „Nachricht senden“, „Jetzt anrufen“, „Jetzt bewerben“ und „Mehr dazu“. Sie erscheinen am Ende der Anzeige in der rechten Ecke.

      Der Erweiterung der Anzeige um eine Anruffunktion erhöhte die Klickrate laut Google in der Regel um sechs bis acht Prozent. Die Telefonnummer kann so konfiguriert werden, dass der Button nur erscheint, wenn ihr Anrufe auch entgegen nehmen könnt, euer Geschäft also geöffnet ist. Besonders für Lieferdienste und Restaurants ist die Anruferweiterung eine vielversprechende Ergänzung, da Kunden hier zwecks Bestellung bzw. Reservierung ohnehin anrufen. Statt mühsam nach der Telefonnummer zu suchen und auf diesem Weg als potentieller Kunde möglicherweise verloren zu gehen, genügt ein Klick auf die Schaltfläche, damit der Anruf bei Endgeräten mit Telefonfunktion automatisch gestartet wird.

      8. Unternehmen in Navigationsgeräten sichtbar machen

      Navigationsgeräte sind heute weit mehr als Wegweiser, sie sind echte Informationslieferanten. Um mit dem Smartphone mithalten zu können, das vermehrt auch als Navigationshilfsmittel eingesetzt wird, bieten die Hersteller ähnliche Funktionen wie beispielsweise Google Maps. So lassen sich auf den Karten sogenannte Points of Interest (PoI) einblenden, also beispielsweise Tankstellen oder Unterkünfte in der Nähe des aktuellen Aufenthaltsortes.

      Bei modernen Geräten genügt die Sprachsteuerung um sich diese meist in Kategorien organisierten Sonderziele anzeigen zu lassen.
      Um auch von den Kunden der Navigationsgerätehersteller zu profitieren, könnt ihr euch bei den Kartenherstellern kostenlos als Point of Interest eintragen lassen. Da der Eintrag erst mit dem nächsten Kartenupdate sichtbar wird, was durchaus einige Monate dauern kann, solltet ihr eine entsprechende Aufnahme nicht auf die lange Bank schieben. Vergesst bei einem Umzug nicht eure Daten beim Kartenhersteller zu aktualisieren. Nichts ist schlimmer als potentielle Kunden zu vergraulen, weil man trotz Navi nicht auffindbar ist.

      Auch die Beliebtheit der Navigationsdienste zeigt, wie wichtig ein ordentlicher und optimiert Eintrag bei Google Maps ist. Schließlich greifen Millionen von Android-Geräten auf Googles Kartenmaterial zurück. Apple Maps hingegen bedient sich externer Datenquellen, nämlich dem Empfehlungsportal Yelp, dem Navigationsdienst TomTom sowie der Weltkarte OpenStreetMap. Das wiederum zeigt, wie wichtig die Eintragung eures Unternehmens in Branchenbücher und eben in Karten für Navigationsgeräte ist.

      9. Eintragung in Branchenbüchern und Bewertungsportalen

      Trotz der marktbeherrschenden Stellung von Facebook und Google und den sehr zielgerichteten Werbemöglichkeiten, die geboten werden, sind Einträge in Branchenbüchern und Bewertungsportalen gut geeignet um die eigene Sichtbarkeit im Netz zu erhöhen. Zwar werden die Gelben Seiten in Papierform kaum noch genutzt, das entsprechende Internetportal ist dank der über Jahre eingeprägten Marke aber durchaus noch eine beliebte Anlaufstelle.

      Wie bereits kurz erläutert spielen Einträge in Branchenbüchern und Bewertungsportalen auch eine Rolle für das Ranking eures Unternehmens in der lokalen Suche von Google. Nehmt euch deshalb unbedingt die Zeit möglichst informative und konsistente Einträge zu verfassen. Dadurch stellt ihr nicht nur einen einheitlichen und ordentlichen Unternehmensauftritt sicher, sondern ermöglicht Google auch Erwähnungen eures Unternehmens im Netz zu finden und sie euch zweifelsfrei zuzuordnen.

      Da Portale wie Foursquare und Yelp auch zur Suche genutzt werden, solltet ihr hier ebenfalls präsent sein. Oftmals orientieren sich Interessenten an den Bewertungen um ein gutes Geschäft oder Restaurant zu finden. Achtet also stets auf einen zuvorkommenden Kundenservice um gute Bewertungen zu erzielen. Fordert eure Kunden aktiv zur Bewertungsabgabe auf, um die Zahl eurer Bewertungen zu steigern. Dabei hilft beispielsweise ein kleiner Hinweis auf dem Kassenbeleg. Je mehr und je positivere Bewertungen, desto besser werdet ihr auch in Branchenbüchern und Bewertungsportalen gelistet.

      10. Eigene Webseite für lokale Suchanfragen optimieren

      Trotz all der geschilderten Möglichkeiten eure Sichtbarkeit bei externen Diensten und Portalen zu erhöhen, bleibt die eigene Webseite eures Unternehmens oftmals das erste Ziel von potentiellen Kunden. Da die Suchbegriffe immer umkämpfter geworden sind, solltet ihr euch bei der Suchmaschinenoptimierung eurer Webseite auf Long-Tail-Keywords mit lokalem Bezug beschränken. So steigen die Chancen enorm, dass Suchende euer Unternehmen auch finden.

      Während ihr beim Suchbegriff „Restaurator“ mit eurer Webseite wahrscheinlich untergehen würdet, verspricht der Begriff „Restaurator in Dresden“ bereits eine deutlich bessere Position. Deshalb sollte auf eurer Webseite nicht nur stehen, dass ihr der „Beste Italiener der Stadt seid“, sondern konkret, dass ihr der „Beste Italiener in Bocholt“ seid. Statt nur mit einem „24 Stunden Notdienst“ zu werben, solltet ihr gleich von einem „24 Stunden Notdienst in Kiel und Umgebung“ sprechen.

      Mit Local SEO zu besseren Rankings, wenn…

      … ihr die grundsätzliche SEO (wertvoller Content, technische SEO etc.) nicht außer Acht lasst und ordentlich durchführt. Beachtet ihr die Regeln, werdet ihr mit unseren 10 Local SEO Tipps schon bald bessere Rankings verzeichnen können. Benötigt ihr noch weitere Unterstützung, stehen wir euch mit unserer zertifizierten SEO-Beratung gerne zur Verfügung.

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      2 Kommentare
      • Schöner Bericht wie lokale Unternehmen an Sichtbarkeit gewinnen. Der Punkt mit einem Eintrag in den Karten der Navigationsgeräte war mir neu. Werde es ausprobieren! Ein Liste an bekannten Diensten wäre noch wünschenwert gewesen.

        • Hallo Andreas,
          vielen Dank für das Lob und sorry für die späte Antwort. Es gibt tatsächlich nur zwei Unternehmen, die Karten für die Hersteller von Navigationsgeräten basteln: Zum einen Teleatlas aus den Niederlanden, die hauptsächlich für TomTom arbeiten und zum anderen das US-amerikanische Unternehmen Navteq. Wenn Du eine dieser Firmen direkt kontaktierst, bekommst du ein Formular zugeschickt, in das Du alle Infos zum gewünschten Point auf der Karte eintragen kannst. Dann wird sich darum gekümmert und der Info-Point erscheint im nächsten Update.
          Beste Grüße,
          Philipp
          Social-Media-Manager
          Effektiv

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