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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen der EOM Academy

Für Inhouse-Seminare und Schulungen der EOM Academy, vor Ort oder live online, veranstaltet von der Effektiv Online-Marketing GmbH.

Teil A. Allgemeine Geschäftsbedingungen

  1. Geltungsbereich, Vertragspartner und Begriffe
    1. Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über Seminare und Schulungen der EOM Academy zwischen der Effektiv Online-Marketing GmbH, Bödekerstraße 85, 30161 Hannover, Telefon: +49 511 390 60 100, Fax: +49 511 390 602 00, E-Mail: info@eom.de, Internet: eom.de (nachfolgend „Veranstalter“) und ihren Auftraggebern (nachfolgend geschlechtsneutral „Kunde“, gemeinsam auch „Parteien“). Die Personen, die der Kunde zu einer Veranstaltung entsendet, heißen nachfolgend „Teilnehmende“.
    2. Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Differenzierung vorgenommen. Verbraucher ist gem. § 13 BGB jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist gem. § 14 BGB eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
    3. Die AGB des Veranstalters gelten ausschließlich. Verwendet der Kunde entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen, wird deren Geltung hiermit widersprochen; sie werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Veranstalter dem ausdrücklich zugestimmt hat.
    4. Für Unternehmer gilt ergänzend: Sofern zwischen den Parteien nichts anderes vereinbart wird, gelten diese AGB gegenüber dem Kunden in der zum Zeitpunkt der Beauftragung gültigen bzw. jedenfalls in der ihm zuletzt in Textform mitgeteilten Fassung als Rahmenvereinbarung auch für gleichartige künftige Verträge, ohne dass der Veranstalter in jedem Einzelfall wieder auf sie hinweisen muss.
    5. Für Beratungs- und Umsetzungsleistungen sowie für Lösungen zum Festpreis der Effektiv Online-Marketing GmbH gelten nicht diese AGB, sondern die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Agentur.
  2. Vertragsgegenstand und Leistungen des Veranstalters
    1. Diese AGB gelten für alle Verträge über Seminare, Workshops und Schulungen (nachfolgend „Veranstaltungen“), die der Veranstalter für die Teilnehmenden eines Kunden durchführt (Inhouse-Veranstaltungen), gleich ob der Vertrag über die Website, per E-Mail, per Telefon oder per Brief angebahnt wird.
    2. Inhalt, Umfang, Dauer, Format, Ort und Termin der Veranstaltung, die Zahl der Teilnehmenden und das Entgelt ergeben sich aus dem Angebot des Veranstalters. Die Beschreibungen der Seminare auf der Website dienen der Orientierung; maßgeblich ist das Angebot.
    3. Präsenz-Veranstaltungen finden an dem im Angebot vereinbarten Ort statt, etwa in den Räumen des Kunden oder beim Veranstalter in Hannover.
    4. Online-Veranstaltungen finden live per Videokonferenz statt. Die Teilnehmenden benötigen ein geeignetes Endgerät, einen Zugang zum Internet und die Software, die der Veranstalter im Angebot oder in der Einladung nennt. Für das Vorliegen dieser technischen Voraussetzungen auf seiner Seite und auf Seiten der Teilnehmenden ist der Kunde verantwortlich. Eine Haftung des Veranstalters für fehlende oder mangelhafte technische Voraussetzungen beim Kunden oder bei den Teilnehmenden ist ausgeschlossen.
    5. Der Veranstalter erbringt seine vertragsgemäßen Leistungen mit größter Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit. Er schuldet jedoch keinen bestimmten Erfolg, insbesondere nicht die Erreichung eines bestimmten Lernziels der Teilnehmenden. Dies hängt überwiegend vom persönlichen Einsatz der Teilnehmenden ab, auf den der Veranstalter keinen Einfluss hat.
    6. Der Veranstalter erbringt seine Leistungen durch qualifiziertes, von ihm ausgewähltes Personal. Er ist berechtigt, für die Erbringung der Leistungen Dritte als Subunternehmer einzuschalten. Sofern zwischen den Parteien nichts anderes vereinbart wird, hat der Kunde keinen Anspruch auf eine bestimmte Referentin oder einen bestimmten Referenten.
  3. Anfrage, Angebot und Vertragsschluss
    1. Die Darstellung der Veranstaltungen auf der Website des Veranstalters ist kein verbindliches Angebot. Der Kunde kann über das Formular auf der Website, per E-Mail, per Telefon oder per Brief eine unverbindliche Anfrage an den Veranstalter richten.
    2. Auf die Anfrage hin stimmt der Veranstalter Inhalte, Format und Termin mit dem Kunden ab und übermittelt ihm ein Angebot in Schrift- oder Textform (per Brief oder E-Mail).
    3. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot innerhalb der darin genannten Frist, ohne Angabe einer Frist innerhalb von zwei (2) Wochen ab Zugang, in Schrift- oder Textform (per Brief oder E-Mail) annimmt.
    4. Der Vertragsschluss erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache. Der Veranstalter speichert den Vertragstext. Diese AGB kann der Kunde unter eom.de/agb-academy abrufen, ausdrucken und speichern.
    5. Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist und die vom Veranstalter versandten E-Mails dort empfangen werden können, insbesondere beim Einsatz von Spam-Filtern.
  4. Widerrufsrecht
    1. Als Verbraucher steht dem Kunden nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen ein vierzehntägiges Widerrufsrecht zu. Weitere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung in Teil B dieser AGB.
    2. Ein Widerrufsrecht für Verbraucher besteht nicht gem. § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht.
  5. Mitwirkungspflichten des Kunden
    1. Der Kunde unterstützt den Veranstalter bei der Erbringung seiner vertragsgemäßen Leistungen durch angemessene Mitwirkungshandlungen. Er stellt dem Veranstalter insbesondere die dafür erforderlichen Informationen, etwa zu Vorkenntnissen und Schwerpunkten der Teilnehmenden, unentgeltlich, vollständig und rechtzeitig zur Verfügung. Findet eine Präsenz-Veranstaltung in den Räumen des Kunden statt, ermöglicht er dem Personal des Veranstalters den Zutritt und stellt Raum und Technik nach Absprache zur Verfügung.
    2. Soweit der Kunde dem Veranstalter Informationen und Daten zur Verwendung überlässt, versichert er, dass er zur Übergabe und Verwendung dieser Informationen und Daten berechtigt ist. Der Veranstalter ist nicht verpflichtet, die vom Kunden zur Verfügung gestellten Inhalte zu überprüfen, insbesondere nicht im Hinblick darauf, ob sie geeignet sind, den mit der Veranstaltung verfolgten Zweck zu erreichen.
    3. Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nach Ziffer 5.1 und 5.2 nicht nach und kann der Veranstalter aus diesem Grund seine Leistungen ganz oder teilweise nicht innerhalb der vereinbarten Zeit erbringen, verlängert sich der dafür vereinbarte Zeitraum angemessen.
  6. Entgelt und Zahlungsbedingungen
    1. Das Entgelt ergibt sich aus dem Angebot des Veranstalters. Sofern sich aus dem Angebot nichts anderes ergibt, handelt es sich um Gesamtpreise in Euro einschließlich der am Tag der Rechnungsstellung geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
    2. Der Veranstalter hat bei Präsenz-Veranstaltungen Anspruch auf Ersatz seiner erforderlichen Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten, soweit sich aus dem Angebot nichts anderes ergibt.
    3. Die Zahlungsart ergibt sich aus dem Angebot. Bei Zahlung auf Rechnung ist das Entgelt innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung ohne Abzug fällig, bei Vorauskasse per Banküberweisung sofort nach Vertragsschluss, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. Für die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist der Eingang des Rechnungsbetrags auf dem Geschäftskonto des Veranstalters maßgebend.
    4. Der Kunde ist einverstanden, dass der Veranstalter Rechnungen als PDF per E-Mail übermittelt, solange das Umsatzsteuergesetz dies zulässt. Danach erhält er Rechnungen im gesetzlich vorgeschriebenen Format.
    5. Für Unternehmer gilt: Mit Ablauf der Zahlungsfrist kommt der Kunde in Verzug. Das ausstehende Entgelt ist während des Verzugs zum jeweils geltenden gesetzlichen Verzugszinssatz zu verzinsen. Der Veranstalter behält sich die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens vor. Gegenüber Kaufleuten bleibt der Anspruch des Veranstalters auf den kaufmännischen Fälligkeitszins (§ 353 HGB) unberührt.
    6. Aufrechnungsrechte stehen dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Veranstalter anerkannt sind.
    7. Soweit der Kunde Unternehmer ist, ist ein Zurückbehaltungsrecht des Kunden ausgeschlossen, es sei denn, die Gegenforderung des Kunden stammt aus demselben Vertragsverhältnis und ist unbestritten oder rechtskräftig festgestellt. Zur Geltendmachung des Rechts ist eine schriftliche Anzeige an den Veranstalter erforderlich.
  7. Teilnahme und Vertragsübertragung
    1. Zur Teilnahme berechtigt sind die Teilnehmenden des Kunden bis zu der im Angebot vereinbarten Zahl.
    2. Eine Übertragung des Vertrags auf einen Dritten ist nur nach vorheriger Zustimmung des Veranstalters möglich. Tritt ein Dritter nach vorheriger Zustimmung in den Vertrag ein, haften der Dritte und der Kunde als Gesamtschuldner für sämtliche sich aus dem Vertrag ergebenden Ansprüche, insbesondere für das Entgelt und etwaige durch den Eintritt des Dritten entstehende Zusatzkosten.
  8. Änderung oder Ausfall der Veranstaltung
    1. Änderungen oder Abweichungen der Veranstaltung betreffend Zeit, Ort, Referentin oder Referent und/oder Inhalt bzw. Art der Veranstaltung (z. B. Änderung von einer Präsenz- auf eine Online-Veranstaltung), die von dem vertraglich vereinbarten Inhalt abweichen, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die von dem Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen für den Kunden nicht erheblich sind.
    2. Der Veranstalter hat eine Änderung oder Abweichung gemäß Ziffer 8.1 unverzüglich nach seiner Kenntnis gegenüber dem Kunden zu erklären.
    3. Im Falle einer erheblichen Leistungsänderung ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Vertrag zurückzutreten oder einen gleichwertigen Ersatztermin zu verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, einen solchen anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters über die Änderung geltend zu machen.
    4. Der Veranstalter ist berechtigt, aus wichtigem Grund vom Vertrag zurückzutreten. Wichtige Gründe liegen insbesondere vor, wenn die Veranstaltung aus nicht vom Veranstalter zu vertretenden Umständen abgesagt werden muss oder die Referentin oder der Referent erkrankt. In diesen Fällen erstattet der Veranstalter bereits gezahlte Entgelte vollständig und bemüht sich um einen Ersatztermin. Schadensersatzansprüche stehen dem Kunden nicht zu.
  9. Stornierung und Verschiebung durch den Kunden
    1. Ob und zu welchen Bedingungen der Kunde eine gebuchte Veranstaltung stornieren oder verschieben kann, ergibt sich aus dem Angebot des Veranstalters. Enthält das Angebot dazu keine Regelung, gelten die gesetzlichen Vorschriften.
    2. Eine Stornierung oder Verschiebung hat der Kunde in Schrift- oder Textform (per Brief oder E-Mail) gegenüber dem Veranstalter zu erklären. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit ist der Zugang der Erklärung beim Veranstalter. Ein dem Kunden als Verbraucher nach Ziffer 4 zustehendes Widerrufsrecht bleibt unberührt.
  10. Nutzungsrechte an Veranstaltungs- und Lehrmaterialien
    1. Dem Veranstalter verbleiben alle urheberrechtlichen Nutzungsrechte an den Veranstaltungs- und Lehrmaterialien, die er dem Kunden und den Teilnehmenden überlässt (nachfolgend „Lehrinhalte“).
    2. Der Kunde und die Teilnehmenden dürfen die Lehrinhalte ausschließlich im Rahmen des vertraglich vorausgesetzten, privaten oder geschäftlichen Zwecks nutzen.
    3. Sie sind insbesondere nicht zur Weitergabe an Dritte, Verbreitung, Vervielfältigung, Veröffentlichung, öffentlichen Zugänglichmachung oder Bearbeitung der Lehrinhalte und nicht zur teilweisen oder vollständigen Aufzeichnung der Veranstaltung in Audio oder Video berechtigt. Eine Aufzeichnung durch den Veranstalter bedarf einer gesonderten Vereinbarung; sofern zwischen den Parteien nichts anderes vereinbart ist, stellt der Veranstalter sie für einen Zeitraum von einem (1) Jahr ab dem Tag der Bereitstellung per Zugang oder Freigabelink zur Verfügung.
    4. Die Lehrinhalte stellt der Veranstalter in elektronischer Form per E-Mail oder zum Download zur Verfügung. Ein Anspruch auf Lehrinhalte in gedruckter Form besteht nur, wenn die Parteien dies vereinbaren.
  11. Haftung
    1. Hinsichtlich der vom Veranstalter erbrachten Leistungen haften der Veranstalter, seine gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen uneingeschränkt
      • bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit;
      • bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit;
      • bei Garantieversprechen, soweit diese zwischen den Parteien vereinbart sind;
      • soweit der Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes eröffnet ist.
    2. Bei der Verletzung vertragswesentlicher Pflichten ist die Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß Ziffer 11.1 unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, die der Vertrag dem Veranstalter nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (sog. Kardinalpflichten).
    3. Im Übrigen ist eine Haftung des Veranstalters ausgeschlossen.
  12. Abwerbung von Personal und Subunternehmern
    1. Der Kunde verpflichtet sich, das qualifizierte Personal des Veranstalters während der Vertragslaufzeit nicht abzuwerben, sowie für den Fall, dass das Vertragsverhältnis zwischen einer zum qualifizierten Personal gehörenden Person und dem Veranstalter gleich aus welchem Rechtsgrund enden sollte, die betroffene Person bis zum Ablauf von zwölf (12) Monaten nach Beendigung jenes Vertragsverhältnisses nicht zu beschäftigen, sofern nicht der Veranstalter die Beendigung herbeigeführt oder im Einzelfall vorher schriftlich (§ 126 Abs. 1 BGB) zugestimmt hat.
  13. Kündigung wegen höherer Gewalt und aus verhaltensbedingten Gründen
    1. Wird die Veranstaltung infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt (z. B. Hochwasser, besondere Witterungsereignisse, Streik, Epidemien und Pandemien, unvorhergesehene behördliche Anordnungen oder sonstige Betriebsstörungen) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, können beide Parteien den Vertrag kündigen. Der Kunde kann in diesem Fall einen gleichwertigen Ersatztermin verlangen, sofern der Veranstalter in der Lage ist, einen solchen anzubieten.
    2. Der Veranstalter kann den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn Teilnehmende ungeachtet einer Abmahnung durch den Veranstalter die Veranstaltung nachhaltig stören oder sich in einem solchen Maß vertragswidrig verhalten, dass die sofortige Aufhebung des Vertrags gerechtfertigt ist. In diesem Fall behält der Veranstalter den Anspruch auf das Entgelt. Er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt.
  14. Verschwiegenheit
    1. Der Veranstalter verpflichtet sich, während der Dauer einer Veranstaltung und auch nach deren Beendigung über alle Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Kunden Stillschweigen zu bewahren. Die Verpflichtung zum Stillschweigen erstreckt sich auch auf das Personal des Veranstalters. Der Veranstalter stellt durch geeignete Maßnahmen in seinem Betrieb sicher, dass die ihm überlassenen Daten und Unterlagen ausschließlich für die Erbringung der Leistungen verwendet werden.
  15. Alternative Streitbeilegung
    1. Für Kunden, die Verbraucher sind, gilt: Der Veranstalter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
  16. Schlussbestimmungen
    1. Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
    2. Ist der Kunde Kaufmann i. S. d. Handelsgesetzbuchs, Unternehmer i. S. v. § 14 BGB, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher – auch internationaler – Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten der Geschäftssitz des Veranstalters in Hannover. Der Veranstalter ist in allen Fällen auch berechtigt, Klage am Erfüllungsort der Leistungsverpflichtung gemäß diesen AGB bzw. einer vorrangigen Individualabrede oder am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu erheben. Vorrangige gesetzliche Vorschriften, insbesondere zu ausschließlichen Zuständigkeiten, bleiben unberührt.

Teil B. Widerrufsbelehrung und Muster-Widerrufsformular

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können:

Widerrufsbelehrung

Verbraucher haben ein vierzehntägiges Widerrufsrecht.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Effektiv Online-Marketing GmbH, Bödekerstraße 85, 30161 Hannover, Deutschland, E-Mail: info@eom.de, Telefax: +49 511 390 602 00, Telefon: +49 511 390 60 100) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Das Widerrufsrecht besteht nicht bei den folgenden Verträgen:

Verträge zur Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Beherbergung zu anderen Zwecken als zu Wohnzwecken, Beförderung von Waren, Kraftfahrzeugvermietung, Lieferung von Speisen und Getränken sowie zur Erbringung weiterer Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht.

Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben haben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.

– Ende der Widerrufsbelehrung –

Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An Effektiv Online-Marketing GmbH, Bödekerstraße 85, 30161 Hannover, Deutschland, E-Mail: info@eom.de, Telefax: +49 511 390 602 00
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
Bestellt am ____________ (*)/erhalten am ____________ (*)
Name des/der Verbraucher(s)
Anschrift des/der Verbraucher(s)
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
Datum
(*) Unzutreffendes streichen.

Stand: 29.10.2026

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