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Warum XING und LinkedIn für Unternehmen so wichtig sein können

Beim Begriff Social-Media-Marketing denken die meisten Unternehmer*innen und Marketer*innen zuallererst an Facebook, Twitter, Instagram und mittlerweile auch TikTok. Doch XING und LinkedIn für Unternehmen können erfolgsbringender sein, als manche glauben wollen. Und das, obwohl beide besonders im B2B-Bereich ein großes Potenzial bieten, um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen, Leads zu generieren, Nachwuchskräfte auf sich aufmerksam zu machen und das eigene Image aufzupolieren.

Warum XING und LinkedIn für Unternehmen?

LinkedIn gehört seit Jahren zu den Top 10 Netzwerken im Social Web. Aktuell hat die Plattform etwa 830 Millionen monatliche User*innen. Ein Beweis für die rasante Entwicklung in den vergangenen Jahren liefert dieser Beitrag, der kürzlich aktualisiert wurde. Das Original dieses Beitrags stammt bereits aus dem Jahr 2015. Damals waren es noch 350 Millionen User*innen auf LinkedIn. Damit ist das Netzwerk die unangefochtene Nr. 1 im Bereich der Unternehmensnetzwerke, wenn wir auf die ganze Welt schauen. Im D-A-CH-Raum hat Xing jedoch noch die Nase vorne – wenn auch nur noch ganz knapp.

Alles in allem wird deutlich: Unternehmensnetzwerke sind seit Jahren auf dem Vormarsch und haben sich in ihrer Nische sehr erfolgreich positioniert. Aber wie lassen sich die Netzwerke erfolgreich für die eigene Unternehmenskommunikation nutzen?

Ausgangspunkt: Das Unternehmensprofil

Der Ausgangspunkt für alle Aktivitäten ist sowohl bei XING, als auch bei LinkedIn ein Unternehmensprofil, auf dem du dein Unternehmen in bestmöglichem Licht darstellen solltest. Wie du dein Profil praktisch erstellst, lässt sich in den Hilfebereichen der beiden Netzwerke einfach nachlesen. Die in dieser Stelle wichtigere Frage ist, welche Feinheiten bei der Ausarbeitung des Profils beachtet werden sollten, um den maximalen Nutzen aus beiden Netzwerken ziehen zu können.

Ähnlich wie bei Google, sollte es auch bei XING und LinkedIn für Unternehmen das Ziel sein, bei Eingabe relevanter Keywords unter den TOP 10 der Suchergebnisliste zu landen. Hierfür ist es wichtig, bereits im Vorfeld deiner Aktivitäten die Zielgruppen und Keywords festzulegen und die Unternehmensprofile eindeutig auf die Themen der Zielgruppe auszurichten.

Erzähle deine Unternehmensgeschichte, die auf den ersten Blick deutlich macht, was der persönliche Vorteil eines ersten Kontaktaufbaus mit ggf. späterer Vernetzung und/oder eines Klicks auf die Webseite ist. Achte dabei auch darauf, die relevanten Keywords nicht nur in der Unternehmensbeschreibung zu nutzen. Dein wichtigstes Keyword kann ggf. auch im Unternehmensnamen auftauchen, z. B. „Firmenname GmbH – Keyword-Kombination“.

Wichtig ist dabei allerdings, dass auch deine Kolleginnen und Kollegen diesen Unternehmensnamen in ihren Profildaten nutzen, um später als ein Teil deines Teams gelistet zu werden. Ach ja, und natürlich geht wie immer gar nichts ohne professionelle, ansprechende Profilbilder!

Ein erfolgversprechendes Business-Netzwerk aufbauen

Sobald dein Profil fertig ist, kannst du dich daran machen, dein Business-Netzwerk aufzubauen. Durchforste deine Adressbücher und –listen und verlinke dich mit jedem, der für deine Unternehmung relevant ist und mit dem ein berufliches Netzwerken zielführend erscheint. Einige von deinen Kontakten können vielleicht ein Türöffner zu Menschen sein, mit denen du ebenfalls gerne in Kontakt kommen willst!

Wenn möglich, kannst du auf beiden Portalen auch die technischen Möglichkeiten eines Datenabgleichs deines Adressbuchs nutzen. Sowohl bei XING, als auch bei LinkedIn kannst du die Datenbänke außerdem über spezielle Suchfilter nach weiteren relevanten Netzwerkmitgliedern durchforsten. Hast du dich erfolgreich verlinkt, kannst du mit der Kontaktaufnahme starten.

Wichtig allerdings: Mache dir immer erst Gedanken darüber, welche Information für welchen Kontakt interessant sein könnte und verwende bei der Ansprache eine gute Mischung aus vorgefertigten Texten und individueller persönlicher Ansprache. Du musst nicht zwingend eine Direktnachricht versenden, sondern kannst ggf. auch über gezielte Interaktionen mit den Aktivitäten im Newsbereich mit deinen Zielpersonen in Kontakt kommen (mehr dazu später). Wichtig ist aber immer, dass du deinem Kontakt einen Mehrwert bietest. Kaltakquise ist beim Netzwerken ein absolutes No-Go.

Als Know-how-Träger positionieren

Wenn du bei XING und LinkedIn wahrgenommen werden möchtest, musst du im Newsbereich aktiv werden. Hier kannst du – wie auf anderen sozialen Netzwerken auch – eigene und fremde Inhalte teilen/empfehlen/kommentieren und markieren. Achte dabei stets darauf, was deine Zielgruppe interessiert und wie du dich in der Öffentlichkeit präsentieren willst. Um Fachwissen zu transportieren, kannst du beispielsweise auf Artikel aus deinem Unternehmensblog verlinken oder auf andere interessante Inhalte verweisen. In themenspezifischen Gruppen findest du Gleichgesinnte und – je nach Ausrichtung der Gruppe – natürlich auch potenzielle Kunden.

Zeige Interesse für die Aktivitäten deiner Kontakte und denke daran: Was auch immer du postest – mit produktlastiger Marketingsprache solltest du dich in jeden Fall zurückhalten. Denn wie immer im Social Web gilt es, direkte Verkaufsabsichten hinten anzustellen und den Kontakten echten Mehrwert zu bieten. Und ansonsten: kommentiere, kommentiere, kommentiere, denn ein Kommentar wird auch in der Timeline von allen anderen Kontakten von Autor*innen sichtbar und lenkt die Aufmerksamkeit anderer Nutzer*innen so gezielt auf dein Profil.

Wem das noch nicht reicht, kann über Werbung auf LinkedIn nachdenken. Für Rat und Tat stehen wir dir als Online-Marketing-Agentur gerne zur Verfügung.

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