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Video-Content für Social Media: Das solltest Du wissen!

Video-Content für Social Media: Das solltest Du wissen!

Video-Content für Social Media

Die Popularität von Video-Content für Social Media ist explosionsartig gestiegen. 95% aller YouTube Anzeigen werden gesehen und gehört (Google & DoubleClick, 2017). Lest hier, was die Vorteile von Video-Content für Social Media sind, welche Wirkung sie entfachen und wie ihr auch als kleines Unternehmen richtig gute Social Media-Videos produzieren könnt.

Die Vorteile des Social Media Video-Content

Plattformen wie YouTube zeigen deutlich, dass Social Media Video-Content boomt. Doch auch die anderen sozialen Netzwerke ziehen nach. Ob Facebook (Facebook Watch), Instagram (IGTV), Twitter oder der Story-Erfinder Snapchat – alle sind sie mittlerweile dabei, im Zeitalter des Video-Marketings.
Unternehmen, die keine Videos für Social Media produzieren, lassen eine große Chance ungenutzt, denn nie zuvor waren Videos so beliebt wie heute. Social Video dominiert die relevante Altersgruppe zwischen 18 und 33 Jahren. Die Generation Y (auch die Generation Z) verbringt immer weniger Zeit vor dem Fernseher und immer mehr mit Videos vor ihren Mobilgeräten. Woran das liegt?

Videos sind schneller, einprägsamer, unterhaltsamer und vermitteln größere Nähe zum Konsumenten als ein Text. Influencer als Beispiel werden in ihren Social Videos vor allem authentisch und glaubwürdig wahrgenommen. Zum einen nutzen sie Videos, um sich selbst darzustellen und einen persönlichen Bezug zu ihrer Community herzustellen. Zum anderen fungieren sie als Werbetreibende für Unternehmen. Entweder wird das meist zugesandte Produkt getestet und ausgewertet oder schlicht weg weiterempfohlen. So veranschaulichen sie den (potentiellen) Kunden möglichst persönlich was genau das Produkt auszeichnet.

Die Wirkung der Social Videos

Bevor ein Kunde in den Geldbeutel greift, möchte er das Produkt des Begehrens am besten direkt in den Händen halten oder es zumindest gesehen haben. Beim Online Shopping erfüllen Bilder dieses Bedürfnis. Doch wie ist das bei Dienstleistungen?

Hier werden im E-Commerce immer häufiger Online Videos eingesetzt, um die Conversion Rate zu erhöhen. Sie versprechen einen besseren ROI (Return-on-Investment). Laut dem Web Video Marketing Council geben 72% der Unternehmen, die Videos als Teil ihrer Marketingstrategie einsetzen, an, durch diese Methode ihre Konversionsrate gesteigert zu haben.

Social Videos eigenen sich sehr gut um die Vorteile und die Nutzung eines Services auf einfache Art und Weise zu erklären. Sie zeigen den Dienst in Aktion und bieten so wichtige Infos, welche die Kaufentscheidung des Nutzers beeinflussen.

Videos bewirken, komplexe Informationen in kürzester Zeit zu vermitteln. Sie geben schnellen Überblick zu einem Produkt. In den sozialen Netzwerken sind sie mittlerweile den reinen Text-Postings überlegen, da es leichter ist, Informationen über mehrere Sinnesorgane (Augen und Ohren) aufzunehmen, als über ein einzelnes (Auge).

Videos schaffen eine enge Beziehung zum Kunden wie z. B. Influencer tagtäglich unter Beweis stellen. Diese Nähe wird in der Realität häufig vermisst. Wenn Kunden Fragen zu einem Produkt/ einer Dienstleistungen haben, werden diese vom Unternehmen immer seltener befriedigend beantwortet. Deswegen empfiehlt es sich, Social-Media-Videos zu veröffentlichen, die die Menschen hinter dem Computer zeigen. Ob nun Interviews, Produktvorstellungen, Tests oder Tutorials: der Kunde wird es euch sicherlich danken.

Wir haben nun herausgefunden, wie wichtig gute Social Media-Videos sein können. Nun steht euch nichts mehr im Wege. Die folgenden 3 Punkte solltet ihr jedoch bei der Produktion eines Videos unbedingt beachten:

Drei entscheidende Zutaten für ein perfektes Video

Ihr fragt euch, was ein gutes Social Media-Video ausmacht? Neben der Audio- und Bildqualität sind weitere Faktoren ebenfalls wichtig. Hierfür vergleichen wir ein gut produziertes Video mit einem leckeren Kuchen. Für beides werden Zutaten benötigt, welche über die Qualität des Ergebnisses entscheiden. Ein Kuchen kann noch so gut aussehen. Ist er trocken und wenig schmackhaft, wird er ungerne verzehrt. Wird ein Video unnötig in die Länge gezogen, ist die Gefahr groß, dass der Konsument das Interesse verliert.

1. Die Dauer des Videos

Die Dauer des Videos ist sehr entscheidend. In dem Artikel „Video Content is King“ haben wir euch bereits darüber aufgeklärt, wie entscheidend die ersten 10 Sekunden eines Videos sind. Hier entscheidet sich, ob der Nutzer dranbleibt und weiter schaut, oder abhaut. Nach Brandwatch sind die am häufigsten angesehen Markenvideos im Durchschnitt 31-60 Sekunden lang. Ein weiterer Beweis dafür ist die durchgeführte Umfrage von Animoto. Diese besagt, dass zwei Drittel aller Konsumenten Videos unter einer Dauer von 60 Sekunden bevorzugen.

Das lehrt uns den altbewährten Spruch: In der Kürze liegt die Würze. Die Zeit eurer Kunden ist kostbar, versucht deshalb die Botschaft deines Videos in möglichst wenigen Worten zu vermitteln. Verwendet z. B. nummerierte Listen, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer hochzuhalten. Achtet auf eure Aussprache. Hilfreich ist ein vorgefertigtes Skript, welches ihr vortragt. Achtung: Es sollte zu keinem Zeitpunkt abgelesen klingen. Übt es zu Beginn das eine oder andere Mal. Sprecht aufgeweckt, motiviert und deutlich, um den Betrachter auch etwas zu unterhalten und bei Laune zu halten.

2. Die Beschreibung eines Videos

Der Stummfilm liegt wieder im Trend. Stummfilm? Ja, richtig. Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Nach einer Erhebung von DIGIDAY werden 85% aller Facebook-Videos ohne Ton angesehen. Natürlich finden auch Videos mit Worten eine große Bereitschaft, angesehen zu werden. Aber häufig werden Videos auch unterwegs geschaut – lautlos. Fügt deswegen unbedingt immer Untertitel hinzu und achtet auf die Synchronisation. Für Video-Fans ist nichts schlimmer, wenn der Mund schneller/langsamer ist als das Gesprochene. Dies kann schon ein Grund sein, wegzuschalten. Wenn die Botschaft ohne Ton jedoch nicht rüberkommt, weist darauf hin.

Neben dem Untertitel sollte ein Video auch immer eine Beschreibung enthalten, die dem potentiellen Zuschauer verrät, um was es im Groben in dem Video geht. Dies kann ein Zitat sein, ein Fakt, eine kurze Zusammenfassung des Themas (werde hier nicht zu ausführlich) oder ein  Teaser. In der Beschreibung könnt ihr auch Links einfügen, die zu eurer Website oder direkt zum Produkt führen.

3. Die Call-to-Action Funktion

Unterschätzt nicht die Call-to-Action (CTA)! Der Zuschauer, der bis zum Ende des Videos drangeblieben ist, schaut meistens auch gerne wieder vorbei. Umso wichtiger ist es, ihn zu lenken und eine CTA ans Ende des Videos zu setzen. „Entdecke“, „Erfahre hier mehr“, „Abonniere uns“, „Bleib immer up-to-date“ sind nur einige Formulierungen, die als CTA verwendet werden. Schließlich ist es das Ziel, dass das Engagement nicht mit dem Video endet, sondern die Zuschauer zum nächsten Schritt führt.

Fazit

Video-Content für Social Media ist absolut am Kommen und bietet mit Sicherheit große Chancen zu Vermarktung eigener Produkte und Dienstleistungen. Ihr benötigt weder eine aufwendige Ausrüstung noch ein großes Filmteam. Alles was ihr braucht sind kreative Ideen, eine gute Strategie und ein Gesamtpaket, was tatsächlich „social“ ist.

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