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„Cost per Lead“ und Google Ads

Was bedeutet „Cost per Lead“?

Das Prinzip des „Cost per Lead“ stellt eine Form der Kontaktvergütung dar. Es handelt sich dabei um eine spezifische Methode der Abrechnung, die im E-Marketing Verwendung findet. Gelingt es einem Werbepartner Kontaktadressen (sogenannte Leads) zur Verfügung zu stellen, dann wird dies entsprechend der erfolgreichen Aktivitäten des Werbepartners nach Absprache vergütet.

Die Gewinnung von E-Mailadressen für Newsletter, Katalogbestellungen, die durch den Werbeeinsatz des Werbepartners erfolgen, oder die Herstellung von Gesprächsanfragen beispielsweise bei Immobilienmaklern oder Versicherungen sind typische Beispiele für „Cost per Lead“. Es handelt sich also um die werbestrategisch wichtige Herstellung von Kontakten, wobei der unmittelbare Erwerb von Produkten durch Kunden in diesen Fällen nicht vergütet werden kann, weil es sich um Produktangebote handelt, die in der Regel nur nach reiflicher Überlegung und ausreichender Information gekauft werden (zum Beispiel Immobilien). Deswegen wird die erste Kontaktaufnahme auch so hoch eingeschätzt.

„Cost per Lead“ und Google Ads

Nach neuestem Stand der Informationen testet Google offensichtlich „Cost per Lead“ durch Google Ads, obwohl es keine offizielle Bestätigungen des Suchmaschinenbetreibers hierfür gibt. Es sollen einschlägigen Quellen zufolge jedoch derzeit Modelle geprüft werden, die es Usern erlauben sollen, durch Google Ads bei Werbepartnern oder Werbeträgern Kontaktanfragen zu hinterlassen.

Nach Meinung von Insidern handelt es sich dabei vermutlich um eine Vorgehensweise, die es dem User ermöglichen soll, seine Kontaktdaten bei dem für ihn interessanten Werber zu hinterlegen. Dabei soll es sich um das sogenannte Google Ads „Communications Extensions“ handeln, das Usern die Gelegenheit gibt, Anrufe oder E-Mails beim Werbeträger anzufragen.

Da die Werbemöglichkeiten durch die Quasi-Monopolstellung der Suchmaschine Google in Form von Google Ads erwiesenermaßen sehr erfolgreich sind, wäre die Option „Cost per Lead“ bei AdWords für diejenigen Werbeträger sehr interessant, für die neue Kontakte, die zunächst nicht auf einen unmittelbaren Einkauf abzielen, sehr wertvoll sind. Voraussetzung wäre, dass die entsprechenden Texte in Google Ads für User attraktiv und vertrauenswürdig genug erscheinen, damit diese ihre E-Mail-Adresse oder ihre Telefonnummer hinterlegen.

Damit dies funktionieren kann, ist eine ausreichende Anonymisierung dabei nach Expertenmeinung einer der Schlüsselbegriffe.

Anonymisierung von Kundendaten

Nach jetzigem Stand der Dinge macht Google Werbeträgern aber Kontaktdaten von Usern noch nicht zugänglich bzw. in bestimmten Bereichen sehr spezifisch nur durch verschlüsselte Formen. Kenner der Google-Aktivitäten vermuten, dass bei „Cost per Lead“ durch Google Ads Kontaktdaten ebenfalls nur in verschlüsselter Form zugänglich sein würden, falls diese Option bei Google tatsächlich realisiert wird. Denn nur wenn potenzielle Kunden sich sicher sind, dass ihre Daten vertrauensvoll behandelt werden, dann sind sie auch bereit, entsprechende Informationen zu hinterlegen.

Attraktive Texte bei Google Ads und eine ausreichende Anonymisierung, die Besucher wirklich überzeugt, sind demzufolge Schlüsselfunktionen, damit „Cost per Lead“ durch Google Ads funktionieren kann. Werbeträger und Werbepartner müssen sich also nach diesen Maßgaben richten, wenn sie erfolgreich Kontakte mit Usern über Google Ads knüpfen wollen.

Allerdings sind die dadurch möglicherweise zu erwirtschaftenden Gewinne auch entsprechend hoch, weshalb eine solche Option bei Google rege diskutiert wird.

Es bleibt abzuwarten, inwiefern Google diesbezüglich offiziell Stellung beziehen wird. Experten sehen in „Cost per Lead“ bei Google Ads eine sehr lukrative Option, die sehr erfolgsversprechend sein soll.

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