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title: CPM (Cost per Mille)
url: https://eom.de/glossar/cpm/
anbieter: EOM, Effektiv Online-Marketing GmbH, Hannover
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# CPM (Cost per Mille)

> Der CPM (Cost per Mille), auf Deutsch Tausend-Kontakt-Preis (TKP), ist der Preis für 1.000 Einblendungen einer Anzeige. Er ergibt sich aus den Werbekosten geteilt durch die Zahl der Impressionen, multipliziert mit 1.000.

Ein Hersteller von Etikettiermaschinen bewirbt auf LinkedIn eine Fallstudie bei Produktionsleitern in der Lebensmittelindustrie. Nach vier Wochen hat die Kampagne 1.200 Euro gekostet und 150.000 Impressionen erzielt. Der CPM liegt damit bei 8 Euro.

Eine zweite Kampagne bei einer breiteren Zielgruppe kommt auf einen CPM von 4 Euro. Sie bringt auf 1.000 Einblendungen 2 Klicks, die erste Kampagne 10. Pro Klick kostet die zweite Kampagne damit 2 Euro, die erste 80 Cent.

## Wie berechnet man den CPM?

Der CPM ergibt sich aus den Werbekosten geteilt durch die Zahl der Impressionen, multipliziert mit 1.000. Meta nennt dafür ein Beispiel. Wer 50 US-Dollar ausgibt und 10.000 Impressionen erhält, hat einen CPM von 5 US-Dollar.

**CPM = Werbekosten ÷ Impressionen × 1.000**

Mit derselben Formel planen Sie Reichweite. Bei einem Budget von 3.000 Euro und einem erwarteten CPM von 10 Euro sind rund 300.000 Impressionen möglich. Mille ist das lateinische Wort für tausend. Das Gabler Wirtschaftslexikon nennt CpM als englische Bezeichnung für den quantitativen Tausendkontaktpreis.

Bei Meta zählt eine Impression, sobald die Anzeige auf dem Bildschirm erscheint. Ein Video muss dafür nicht starten. Sieht eine Person dieselbe Anzeige zu zwei verschiedenen Tageszeiten, zählt Meta zwei Impressionen.

## Was ist der Unterschied zwischen CPM und vCPM?

Beim vCPM zählen nur sichtbare Impressionen. In Google Ads heißt die Gebotsstrategie „Sichtbarer CPM“ und steht für Kampagnen im Displaynetzwerk zur Verfügung, für Suchkampagnen nicht.

Als sichtbar gilt eine Anzeige laut Google, wenn mindestens 50 % ihrer Fläche zu sehen sind. Bei Displayanzeigen muss das mindestens eine Sekunde dauern, bei Videoanzeigen mindestens zwei Sekunden. Abgerechnet werden laut Google die Impressionen, die als sichtbar erkannt werden. Vergleichen Sie deshalb CPM nur mit CPM und vCPM nur mit vCPM.

## Wo wird nach CPM abgerechnet?

Die großen Werbeplattformen bieten den CPM als Abrechnung oder als Gebot an.

- **Meta.** Anzeigen auf Facebook und Instagram rechnet Meta normalerweise nach Impressionen ab, wenn bei der Erstellung nichts anderes festgelegt ist. Mehr dazu im Eintrag zu [Meta Ads](https://eom.de/glossar/meta-ads/).
- **LinkedIn.** Kampagnen mit maximaler Auslieferung oder Kostenobergrenze rechnet LinkedIn nach Impressionen ab. Bei manuellen Geboten ist je nach Ziel auch die Abrechnung nach Klicks oder Videoaufrufen möglich, siehe [LinkedIn Ads](https://eom.de/glossar/linkedin-ads/).
- **Google Displaynetzwerk.** Hier sind CPM-Gebote und der sichtbare CPM möglich.
- **YouTube.** Für Videokampagnen in Google Ads gibt es die Gebotsstrategie Ziel-CPM. Sie optimiert die Gebote darauf, möglichst viele einzelne Nutzer zu erreichen.

Bei Suchanzeigen zahlen Werbetreibende dagegen pro Klick. Wie dieser Preis entsteht, erklärt der Eintrag zum [CPC](https://eom.de/glossar/cpc/).

## Was ist der Unterschied zwischen CPM, CPC und CPA?

Die drei Kennzahlen messen die Kosten für unterschiedliche Schritte, von der Einblendung bis zum Abschluss.

| Kennzahl | Kosten für | Formel | Beantwortet die Frage |
| --- | --- | --- | --- |
| CPM | 1.000 Impressionen | Werbekosten ÷ Impressionen × 1.000 | Was kostet Reichweite? |
| CPC | einen Klick | Werbekosten ÷ Klicks | Was kostet ein Besucher? |
| CPA | eine Conversion, etwa eine Anfrage | Werbekosten ÷ Conversions | Was kostet ein Ergebnis? |

Über die Klickrate hängen CPM und CPC zusammen. Der CPC entspricht dem CPM geteilt durch die Zahl der Klicks pro 1.000 Impressionen. Bei einem CPM von 8 Euro und einer [CTR](https://eom.de/glossar/ctr/) von 1 % kommen auf 1.000 Impressionen 10 Klicks, ein Klick kostet also 80 Cent. Was eine Anfrage kostet, zeigt der [CPA](https://eom.de/glossar/cpa/).

## Wovon hängt der CPM ab?

Der CPM entsteht in einer Auktion, in der Werbetreibende um dieselbe Zielgruppe bieten. LinkedIn nennt für die Kosten vier Faktoren.

- **Zielgruppe.** Je gefragter eine Zielgruppe bei Werbetreibenden ist, desto mehr kostet es, die Auktion zu gewinnen.
- **Gebotsstrategie.** Sie beeinflusst, wie viel Sie für ein Ergebnis zahlen.
- **Kampagnenziel.** Es bestimmt, welche Optimierungsziele und Gebotsstrategien zur Verfügung stehen.
- **Relevanz der Anzeige.** Je relevanter die Anzeige, desto niedriger der Preis.

Meta nennt unter anderem Anzeigenqualität und Gebotsstrategie als Faktoren. Allgemeine Durchschnittswerte lassen sich selten auf ein Konto übertragen, weil Zielgruppe und Ziel bei jeder Kampagne anders sind.

## Warum ist ein niedriger CPM kein Erfolgsmaß?

Ein niedriger CPM zeigt nur, dass Einblendungen günstig sind. Ob die richtigen Personen die Anzeige sehen und darauf reagieren, zeigt er nicht.

- **Breite Zielgruppen.** Sie senken den CPM und können viele Menschen ohne Bedarf erreichen.
- **Wenig sichtbare Platzierungen.** Günstige Impressionen bringen wenig, wenn die Anzeige kaum zu sehen ist.
- **Wiederholte Einblendungen.** Sieht dieselbe Person eine Anzeige sehr oft, steigen die Impressionen und kaum die Reichweite.
- **Vergleiche zwischen Plattformen.** Meta weist selbst darauf hin, dass seine Zählung von Video-Impressionen vom Branchenstandard abweicht.

Für Reichweitenkampagnen ist der CPM eine sinnvolle Steuergröße, solange die Zielgruppe stimmt. In der [Social Ads Betreuung](https://eom.de/online-marketing/social-ads/) bewerten wir Kampagnen deshalb zusätzlich nach Kosten pro Anfrage und nach der Qualität der Kontakte.

## Verwandte Begriffe

- [CPC (Cost per Click)](https://eom.de/glossar/cpc/)
- [CPA (Cost per Acquisition)](https://eom.de/glossar/cpa/)
- [CTR (Click-Through-Rate)](https://eom.de/glossar/ctr/)
- [Meta Ads](https://eom.de/glossar/meta-ads/)
- [LinkedIn Ads](https://eom.de/glossar/linkedin-ads/)
- [ROAS (Return on Ad Spend)](https://eom.de/glossar/roas/)
- [Retargeting (Remarketing)](https://eom.de/glossar/retargeting/)
- [SEA (Suchmaschinenwerbung)](https://eom.de/glossar/sea/)

## Quellen

- [Meta-Hilfebereich für Unternehmen: CPM (Kosten pro 1.000 Impressionen)](https://www.facebook.com/business/help/753932008002620)
- [Meta-Hilfebereich für Unternehmen: So werden Werbeanzeigen durch Meta abgerechnet](https://www.facebook.com/business/help/716180208457684)
- [LinkedIn Marketing Solutions Help: Campaign and ad set bidding strategies](https://www.linkedin.com/help/lms/answer/a421112)
- [Google Ads-Hilfe: Mit der Option „Sichtbarer CPM“ auf sichtbare Impressionen bieten](https://support.google.com/google-ads/answer/3499086?hl=de)
- [Google Ads-Hilfe: Ziel-Cost-per-1000-Impressions (Ziel-CPM)](https://support.google.com/google-ads/answer/9158634?hl=de)
- [LinkedIn Marketing Solutions Help: LinkedIn’s advertising cost and pricing](https://www.linkedin.com/help/lms/answer/a420561)
- [Gabler Wirtschaftslexikon: Tausendkontaktpreis, quantitativer](https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/tausendkontaktpreis-quantitativer-52647)

## Häufige Fragen

### Was bedeutet CPM?

CPM steht für Cost per Mille, auf Deutsch Kosten pro tausend Impressionen. Mille ist lateinisch und heißt tausend. Gemeint ist der Preis, den ein Werbetreibender für 1.000 Einblendungen einer Anzeige zahlt.

### Wie berechnet man den CPM?

Sie teilen die Werbekosten durch die Zahl der Impressionen und multiplizieren das Ergebnis mit 1.000. Kostet eine Kampagne 250 Euro und erzielt 50.000 Impressionen, liegt der CPM bei 5 Euro. Die Werbeplattformen zeigen den Wert in ihren Berichten meist direkt an.

### Was ist der Unterschied zwischen CPM und TKP?

Gemeint ist derselbe Wert. TKP steht für Tausend-Kontakt-Preis und ist der ältere Begriff aus der Mediaplanung. Laut Gabler Wirtschaftslexikon ist CpM die englische Bezeichnung für den quantitativen TKP in der Onlinewerbung, also den Preis pro 1.000 Einblendungen.

### Was ist ein guter CPM?

Einen allgemein guten CPM gibt es nicht. Der Wert hängt von Zielgruppe und Plattform ab und sagt allein wenig über den Erfolg. Bewerten Sie den CPM immer zusammen mit Klickrate und Kosten pro Anfrage oder Kauf.

### Was ist der Unterschied zwischen CPM und CPC?

Beim CPM zahlen Sie für 1.000 Einblendungen, beim CPC für jeden Klick. Der CPM passt zu Kampagnen, die Bekanntheit aufbauen sollen. Der CPC passt, wenn Besucher auf der Website das Ziel sind, etwa bei Suchanzeigen.

### Was bedeutet vCPM?

vCPM steht für Viewable CPM, in Google Ads „Sichtbarer CPM“. Abgerechnet werden die Impressionen, die Google als sichtbar erkennt, bei Displayanzeigen mindestens zur Hälfte für eine Sekunde. Die Option gibt es für Kampagnen im Displaynetzwerk.

### Wann lohnt sich eine Abrechnung nach CPM?

Eine Abrechnung nach CPM passt, wenn eine bestimmte Zielgruppe Ihre Botschaft sehen soll, etwa vor einer Messe oder bei einer Produkteinführung. Für Kampagnen, die Anfragen bringen sollen, ist der CPM nur eine Zwischengröße. Dort zählt, was eine Anfrage am Ende kostet.

### Warum steigt mein CPM?

Mögliche Gründe sind eine kleinere oder bei Werbetreibenden gefragtere Zielgruppe, mehr Wettbewerb in der Auktion oder eine sinkende Relevanz der Anzeige. Auch ein geändertes Kampagnenziel oder eine andere Gebotsstrategie kann den CPM verändern. Prüfen Sie zuerst, ob sich die Kosten pro Ergebnis ebenfalls verschlechtert haben.

### Was ist der Unterschied zwischen Impressionen und Reichweite?

Impressionen zählen jede Einblendung, die Reichweite zählt die erreichten Personen oder Konten. Sieht eine Person eine Anzeige dreimal, ergibt das drei Impressionen und eine erreichte Person. Meta weist neben dem CPM auch die Kosten pro 1.000 erreichten Meta-Konten aus.
