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title: CPC (Cost per Click)
url: https://eom.de/glossar/cpc/
anbieter: EOM, Effektiv Online-Marketing GmbH, Hannover
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# CPC (Cost per Click)

> Der CPC (Cost per Click, Kosten pro Klick) ist der Betrag, den ein Werbetreibender für einen Klick auf seine Anzeige zahlt. Als Kennzahl wird meist der durchschnittliche CPC betrachtet: Werbekosten geteilt durch die Anzahl der Klicks.

Ein Großhändler für Hydraulikkomponenten hatte in einem Monat Werbekosten von 600 Euro für 300 Klicks. Sein durchschnittlicher CPC liegt bei 2 Euro.

Ob sich das lohnt, zeigt der CPC allein nicht. Dafür zählt, wie viele dieser Klicks zu einer Anfrage und schließlich zu einem Auftrag führen.

## Was ist der Unterschied zwischen maximalem, tatsächlichem und durchschnittlichem CPC?

In Google Ads und ähnlichen Plattformen gibt es drei CPC-Werte, die oft verwechselt werden:

- **Maximaler CPC:** das Gebot, also der Höchstbetrag, den Sie für einen Klick zu zahlen bereit sind. Bei automatischen Gebotsstrategien legt das System ihn je Auktion selbst fest.
- **Tatsächlicher CPC:** der Betrag, der für einen einzelnen Klick berechnet wird. Er liegt oft unter dem Maximalgebot.
- **Durchschnittlicher CPC:** Gesamtkosten geteilt durch alle Klicks eines Zeitraums, die übliche Kennzahl im Bericht.

Mit Gebotsanpassungen, etwa nach Gerät oder Standort, kann der tatsächliche CPC über dem ursprünglich festgelegten Maximalgebot liegen.

## Wie entsteht der Klickpreis bei Google Ads?

Der Klickpreis ergibt sich aus der Anzeigenauktion, die bei jeder Suchanfrage stattfindet. Google berechnet dabei höchstens den Betrag, der nötig ist, um die Grenzwerte für den erreichten Anzeigenrang zu erfüllen und den nächstplatzierten Mitbewerber zu übertreffen.

- **Anzeigenqualität senkt Kosten:** Anzeigen mit hoher erwarteter Klickrate, passender Relevanz und guter Zielseite erreichen denselben Rang mit niedrigerem Preis.
- **Position zählt:** Für Plätze über den Suchergebnissen liegen die Grenzwerte und damit die Klickpreise in der Regel höher.
- **Wettbewerb zählt:** Liegen die Mitbewerber knapp beieinander, steigt der Preis.

Die Grundlagen der Auktion erklärt der Eintrag zu [SEA](https://eom.de/glossar/sea/).

## Warum ist ein niedriger CPC kein Erfolgsmaß?

Ein niedriger CPC sagt nichts darüber aus, ob Werbung wirtschaftlich ist; entscheidend sind die Kosten pro Anfrage oder Verkauf. Diese ergeben sich aus CPC geteilt durch die [Conversion Rate](https://eom.de/glossar/conversion-rate/).

Ein Rechenbeispiel ohne Währung: Kampagne A kostet 1 pro Klick bei einer Conversion Rate von 1 Prozent, also 100 pro Anfrage. Kampagne B kostet 3 pro Klick bei 5 Prozent Conversion Rate, also 60 pro Anfrage. Trotz dreifachem Klickpreis ist Kampagne B günstiger pro Ergebnis. Für Onlineshops ergänzt der [ROAS](https://eom.de/glossar/roas/) diese Sicht um den erzielten Umsatz.

## Wovon hängt die Höhe des CPC ab?

- **Branche und Wettbewerb:** In Märkten mit hohem Kundenwert, etwa Versicherungen, Finanzdienstleistungen oder Industriegüter, bieten mehr Unternehmen höher.
- **Suchbegriff:** Begriffe mit Kaufabsicht sind meist teurer als Informationssuchen.
- **Anzeigenqualität und Zielseite.**
- **Position, Gerät, Region und Uhrzeit.**
- **Plattform:** Berufliche Zielgruppen auf LinkedIn sind meist teurer als breite Zielgruppen auf Meta.
- **Gebotsstrategie:** Automatische Strategien bieten je Auktion unterschiedlich hoch.

Veröffentlichte Branchen-Durchschnittswerte schwanken je nach Quelle stark und lassen sich selten auf das eigene Konto übertragen. Aussagekräftiger ist der Vergleich mit den eigenen Werten über die Zeit.

## So senken Sie die Kosten pro Klick sinnvoll

1. **Anzeigen enger an Suchbegriffe anpassen:** Anzeigengruppen thematisch eng schneiden, damit Anzeigentext und Suchanfrage zusammenpassen.
2. **Zielseiten verbessern:** Die Seite muss das Suchversprechen einlösen und schnell laden.
3. **Unpassende Suchbegriffe ausschließen:** Den Suchbegriffbericht regelmäßig prüfen.
4. **Assets nutzen:** Sitelinks, Snippets und Anrufoptionen erhöhen die erwartete Wirkung im Anzeigenrang.
5. **Gebotsstrategie am Ziel ausrichten:** Auf Conversions oder Conversion-Wert bieten statt auf möglichst viele Klicks.

Diese Maßnahmen gehören fest zu unserer [Google-Ads-Betreuung](https://eom.de/online-marketing/google-ads/).

## Verwandte Begriffe

- [SEA (Suchmaschinenwerbung)](https://eom.de/glossar/sea/)
- [CTR (Click-Through-Rate)](https://eom.de/glossar/ctr/)
- [Conversion Rate und Conversion-Optimierung (CRO)](https://eom.de/glossar/conversion-rate/)
- [ROAS (Return on Ad Spend)](https://eom.de/glossar/roas/)
- [Landingpage](https://eom.de/glossar/landingpage/)
- [Microsoft Ads (Bing Ads)](https://eom.de/glossar/microsoft-ads/)
- [LinkedIn Ads](https://eom.de/glossar/linkedin-ads/)
- [CPM (Cost per Mille)](https://eom.de/glossar/cpm/)
- [CPA (Cost per Acquisition)](https://eom.de/glossar/cpa/)

## Quellen

- [Google Ads-Hilfe: Tatsächlicher CPC](https://support.google.com/google-ads/answer/6297?hl=de)
- [Google Ads-Hilfe: Anzeigenrang](https://support.google.com/google-ads/answer/1722122?hl=de)
- [Google Ads-Hilfe: Qualitätsfaktor](https://support.google.com/google-ads/answer/6167118?hl=de)

## Häufige Fragen

### Was bedeutet CPC auf Deutsch?

CPC steht für Cost per Click, auf Deutsch Kosten pro Klick oder Klickpreis. Gemeint ist der Betrag, den ein Werbetreibender zahlt, wenn jemand auf seine Anzeige klickt. Das Abrechnungsmodell dahinter heißt auch Pay per Click (PPC).

### Wie wird der CPC berechnet?

Der durchschnittliche CPC ist die Summe der Werbekosten geteilt durch die Anzahl der Klicks. Kosten von 500 bei 250 Klicks ergeben einen durchschnittlichen CPC von 2. Der Preis für einen einzelnen Klick ergibt sich in Google Ads aus der Auktion, also aus dem Anzeigenrang der Mitbewerber und der Qualität der eigenen Anzeige.

### Was ist ein guter CPC?

Ein guter CPC ist einer, bei dem die Kosten pro Anfrage oder Verkauf im wirtschaftlichen Rahmen bleiben. Den maximal tragbaren CPC berechnen Sie aus dem Wert einer Conversion mal der Conversion Rate: Ist eine Anfrage 200 wert und konvertieren 2 Prozent der Klicks, liegt die Grenze bei 4 pro Klick. Pauschale Branchenwerte helfen wenig.

### Warum zahle ich meist weniger als mein Maximalgebot?

Google berechnet in der Auktion nur den Betrag, der mindestens nötig ist, um die Grenzwerte für den erreichten Anzeigenrang zu erfüllen. Liegt Ihr Anzeigenrang deutlich über dem des nächsten Mitbewerbers, zahlen Sie entsprechend weniger als Ihr Gebot. Mit Gebotsanpassungen, etwa nach Gerät oder Standort, kann der Preis über dem ursprünglichen Gebot liegen.

### Wie senke ich den CPC?

Mit relevanteren Anzeigen und Zielseiten, die die Anzeigenqualität verbessern, mit enger gefassten Anzeigengruppen, konsequent ausgeschlossenen Suchbegriffen ohne Kaufabsicht und passenden Anzeigen-Assets. Entscheidend ist, dabei nicht die Kosten pro Anfrage aus dem Blick zu verlieren.

### Was ist der Unterschied zwischen CPC und CPM?

Beim CPC zahlen Sie pro Klick, beim CPM (Cost per Mille) pro tausend Impressionen, also Einblendungen. CPM ist bei Reichweiten- und Videokampagnen verbreitet, zum Beispiel bei Meta oder YouTube. Auch wenn nach Impressionen abgerechnet wird, lässt sich ein CPC als Kennzahl berechnen.

### Was ist der Unterschied zwischen CPC und Kosten pro Conversion?

Der CPC zeigt, was ein Besucher kostet; die Kosten pro Conversion (auch CPA, Cost per Acquisition) zeigen, was eine Anfrage oder ein Verkauf kostet. Die Kosten pro Conversion ergeben sich aus CPC geteilt durch die Conversion Rate und sind für die Wirtschaftlichkeit die wichtigere Größe.
